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Von Jannik Sorgatz

Zwei-Tore-Führung, Gelb-Rot für Plea Schiri stoppt furiose Fohlen bei RB Leipzig

Schiedsrichter Tobias Stieler schickte Alassane Plea in Leipzig nach einer Stunde mit Gelb-Rot vom Platz.

Schiedsrichter Tobias Stieler schickte Alassane Plea in Leipzig nach einer Stunde mit Gelb-Rot vom Platz.

Leipzig - Es bleibt dabei: Gladbach kann in der Bundesliga nicht gegen Leipzig gewinnen. Im Top-Spiel am Samstagabend trennten sich die beiden Vereine am Ende 2:2 (0:2).

Der Elf vom Niederrhein reichte eine 2:0-Pausenführung nicht, um am Ende in der RB-Arena jubeln zu können. Mit diesem Ergebnis wird der Meisterkampf immer enger. Die Bayern schubsten Leipzig von Platz eins, Gladbach rutscht hinter Dortmund auf Platz vier.

Gladbach erwischt guten Start

Was war das für ein packender Schlagabtausch in Leipzig. Die Borussia startete in der Brause-Arena stark in die Partie, agierte mutig, presste die Hausherren in deren Hälfte zurück. Und erspielte sich gleich auch Torchancen. Nach wenigen Minuten zog Plea in den Leipziger Strafraum, Schuss ins lange Eck, doch Gulacsi bekam die Fingerspitzen noch dran, Abpraller, Wendt schoss mit rechts, erneut parierte Gulacsi. Das war knapp.

Andere Seite: Freistoß-Hereingabe von RB, der Ball fällt Klostermann vor die Füße, Schuss, doch Gladbachs Schlussmann Sommer ist zur Stelle. Nun nahm das Liga-Top-Duell richtig Fahrt auf. Borussia agierte immer selbstbewusster, Hofmann zog im gegnerischen Strafraum auf, Abschluss, vorbei. Die Fohlen blieben dran, spielten Ratz-Fatz-Fußball: Thuram enteilte der RB-Defensive, Pass auf Hofmann, der legte ab auf Wendt, dieser zurück auf Plea, peng, drin, 1:0.

Gladbach: Christoph Kramer muss in Leipzig benommen vom Platz

Kurz darauf Schreckmoment im Gladbacher Lager: Mittelfeldspieler Kramer rasselte bei einer Rettungstat übel mit Leipzigs Nationalstürmer Werner zusammen. Kramer wurde vom Knie des Gegenspielers voll im Gesicht getroffen und blieb benommen wie ein Boxer auf dem Spielfeld liegen. Sofort eilte das medizinische Team auf den Platz, Kramer musste schließlich mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt werden, Strobl kam für den Weltmeister in die Partie.

Jonas Hofmann erhöht auf 2:0

Was dem Schwung der Fohlen keinen Abbruch tat, sie blieben mutig und aggressiv, kombinierten Thuram frei, der alleine auf Gulacsi zulief, jedoch im letzten Augenblick noch vom mitgeeilten Upamecano während des Abschlusses abgeblockt wurde. Leipzig wackelte weiter: Fehler im Aufbau von Klostermann, der den Ball genau in die Beine von Neuhaus spielte, dieser reagierte prompt, leitete auf Hofmann weiter, der einen Gegenspieler austanzte und eiskalt auf 2:0 erhöhte.

Leipzig taumelte im Anschluss sichtlich angezählt, Gladbach ließ jedoch die Vorentscheidung liegen. Plea hätte kurz vor dem Pausenpfiff auf 3:0 stellen können, aber Upamecano verhinderte das Gegentor. Halbzeit, die RB nutzte, um sich wachzurütteln. Die Nagelsmann-Elf ging deutlich aggressiver zur Sache – wurde prompt mit dem Treffer zum 1:2 belohnt. Allerdings war das ein Geschenk der Borussia. Keeper Sommer und Zakaria behinderten sich gegenseitig bei einer hohen Hereingabe.

Benoten Sie hier die Leistung der Gladbacher bei RB Leipzig

Alassane Plea sieht umstrittene Gelb-Rote Karte

Folge: Sommer ließ den Ball, den er schon in den Händen hielt, wieder aus diesen flutschen, der eingewechselte Schick sagte „Danke!“ und drückte die Kugel ins leere Gladbacher Tor. Das Malheur brachte Borussia aus dem Rhythmus. Leipzig übernahm die Kontrolle, welche Plea hingegen verlor. Der Fohlen-Stürmer motzte nach einem Zweikampf in Richtung Schiri Tobias Stieler – der sofort die Gelbe Karte zückte. Plea winkte im Eifer des Gefechtes ab, Stieler zeigte ihm aus heiterem Himmel die Gelb-Rote Karte.

Sky-Experte Lothar Matthäus: „Vollkommen überflüssig vom Unparteiischen. Für so etwas im Eifer des Gefechtes einen Spieler vom Platz zu stellen, das halte ich für übertrieben.“

Stielers wildes Kartenspiel hatte Konsequenzen: Aus einem hochinteressanten Top-Spiel wurde ein hektisches Gekicke. Gladbach verteidigte in Unterzahl gegen die RB-Wucht. Schick hätte egalisieren können, doch sein Schuss sauste vorbei. Derweil setzte Stieler sein Kartenspiel fort, zückte nun Gelb gegen Fohlen-Trainer Rose, der sich beschwert hatte.

Gladbach kassiert in Leipzig späten Ausgleich

Leipzig drückte weiter, Borussia konnte nur noch reagieren. Nächster Angriff von RB: Der eingewechselte Olmo zog ab, patsch, Pfosten. Die Fohlen mit Dusel. Erneut Leipzig: Sabitzer zog ab, Sommer konnte das Ding noch mit Mühe entschärfen. Nächster Anlauf: Schuss Werner, Sommer parierte. Dann klingelte es doch noch im Gladbacher Kasten. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit zog Nkunku aus der Distanz ab, perfekte Flugbahn des Balles, 2:2. Leipzig hatte gegen dezimierte Fohlen noch eine Aufholjagd gestartet und zumindest einen Punkt gerettet.

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