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Trotz Gala-Vorstellung Castrop leidet im Derby gleich doppelt: „Ekelhafter Schmerz“

Jens Castrop, Ragnar Ache, Nico Elvedi beim Kampf um den Ball.

Derbyheld Jens Castrop, hier mit Ragnar Ache und Nico Elvedi, erlebte eine Gefühlsachterbahn.

Beim 3:3-Remis im Duell mit Köln gab es einen überragenden Akteur auf dem Feld: Jens Castrop. Eine absolute Spitzen-Performance legte der 22-Jährige hin. Seinen früheren Verein versetzte er bereits nach nur 28 Sekunden in Schockstarre, als er die Fohlen zum frühen Führungstreffer schoss.

Mit einer maßgeschneiderten Hereingabe servierte er in der 20. Minute für Philipp Sander (28) den 2:2-Ausgleich. Sein persönlicher Höhepunkt: ein Traumtor aus 20 Metern Entfernung, das in der 60. Minute zum 3:2 im Kasten landete.

Castrop beißt auf die Zähne – und trifft den Ball „irgendwie magisch“

Dennoch entwickelte sich das Match für Castrop zu einer schmerzhaften Angelegenheit. Was war passiert? Vor seinem spektakulären Treffer zum 3:2 war er böse mit dem Fuß weggeknickt und brauchte eine minutenlange Behandlung an der Seitenlinie. Seine Auswechslung war schon so gut wie sicher, aber er kämpfte sich durch und wollte weitermachen.

Und dann das: Mit genau diesem angeschlagenen Fuß zimmerte er die Kugel ins Netz. „Ich habe mich vertreten und der Fuß war verkrampft. Es war ein ekelhafter Schmerz in der Fußsohle“, schilderte er die Situation. „Da musste ich auf die Zähne beißen. Und dann habe ich den Ball irgendwie magisch getroffen.“ Das berichtet „bild.de“.

Eine weitere bittere Pille war dann der späte Ausgleichstreffer von Eric Martel für die Kölner in der 84. Minute, der den Fohlen den schon sicher geglaubten Sieg noch nahm. „Es waren brutal viele Emotionen in diesem Derby. Aber natürlich ist es sehr frustrierend, dass wir es nicht geschafft haben, den Dreier mit nach Hause zu nehmen“, meinte ein sichtlich geknickter Castrop.

Für Castrop persönlich war es sowieso eine Rückkehr voller Emotionen an sein früheres sportliches Zuhause. Zwischen 2015 und 2022 war er im Nachwuchs des 1. FC Köln aktiv und bestritt jetzt sein allererstes Derby für die Borussia ausgerechnet gegen den Ex-Klub.

Allerdings mischt sich da auch etwas Wehmut über den Ausgang seiner Kölner Zeit darunter. „Natürlich bin ich frustriert über die Zeit, wie es am Ende verlaufen ist, weil ich eine sehr gute Jugend beim FC hatte“, räumte er ein. Seine Ambitionen waren riesig: „Ich war ein sehr ehrgeiziger junger Spieler und ich wollte so schnell wie möglich mein Debüt bei den Profis machen.“

Er musste mitansehen, wie andere Nachwuchskicker seines Alters bei ihren Vereinen ihre Chancen bekamen, während er selbst das Gefühl hatte, nicht voranzukommen. „Und ich stand irgendwie auf der Stelle, kam nicht weiter. Deswegen habe ich mir einen anderen Weg gesucht.“ Diese Entscheidung brachte ihn am Ende zu Borussia und damit in die Bundesliga. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.