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Comeback perfekt Ex-Boss Virkus hat neuen Gladbach-Job

Roland Virkus und weitere Personen

Roland Virkus kehrt in neuer Rolle zu Borussia Mönchengladbach zurück.

Comeback bei Borussia Mönchengladbach! Roland Virkus (59) kehrt zurück und bekleidet ab sofort eine neue Position.

Zukünftig wird er sich im Bereich „Trainer-Scouting“ engagieren, der zur Direktion Scouting & Recruitment gehört. Seine Mission: talentierte junge Coaches für die Fohlen zu entdecken. Das berichtet „bild.de“.

Virkus ist Gladbach seit Jahrzehnten verbunden

Sein Abgang als Sportgeschäftsführer Ende September 2025 hatte für mächtig Wirbel gesorgt. Virkus geriet nach einem katastrophalen Saisonbeginn und der Trennung von Coach Gerardo Seoane (47) heftig unter Beschuss und wurde schließlich auf eigenen Wunsch von seinen Pflichten entbunden.

Er erklärte damals: „Ich habe immer gesagt, dass der Verein über allem steht und mich deshalb zu diesem Schritt entschieden.“ 

Nun kehrt Virkus also zurück. André Hechelmann (41), der bei Borussia als Direktor für Scouting & Recruitment verantwortlich ist, zeigt sich hocherfreut über die Verstärkung und das zusätzliche Know-how für sein Team.

Er hebt hervor: „Roland hat in vielen Jahren bei Borussia seine fachliche Kompetenz bewiesen – ob als Junioren-Trainer oder in seiner Funktion als Nachwuchsdirektor bei der Auswahl von Trainertalenten. Diesen Erfahrungsschatz wollen wir auch künftig bestmöglich für Borussia nutzen.“

Mit der Unterstützung von Virkus plant Hechelmann außerdem, „die Strukturen beim Scouting von jungen, begabten Trainern weiter zu professionalisieren“.

Virkus ist dem Klub seit nunmehr 36 Jahren verbunden. Seine Karriere startete 1990 als Coach der C-Jugend. Insgesamt 18 Jahre verbrachte er als Trainer der U15, U17 und U19 am Spielfeldrand. Zusätzlich übernahm er ab 2004 die Leitung des Jugendinternats und etablierte zusammen mit dem damaligen Nachwuchsleiter Max Eberl (52) die Nachwuchsarbeit am neuen Standort im Borussia-Park. Im Jahr 2008 wurde er zum Nachwuchsleiter befördert – eine Rolle, die er bis zu seinem Aufstieg zum Geschäftsführer Sport 2022 ausfüllte. (red)