Üble Szenen in Köln! Chaoten sorgen für Kopfschütteln bei den Gladbach-Verantwortlichen.
Derby-KrawalleGladbach-Bosse werden deutlich

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Beim Derby landeten einige Bengalos auf den Zuschauerrängen.
Bei Borussia Mönchengladbach läuft es momentan katastrophal. Die sportliche Misere ist das eine: Unter dem neuen Coach Alexander Blessin (53) setzte es mit dem 1:2 im Derby-Duell mit dem 1. FC Köln die fünfte Pleite im fünften Spiel der Saison, was den letzten Platz ohne Punkte bedeutet.
Doch der absolute Negativ-Höhepunkt waren die schockierenden Ausschreitungen der eigenen Fans, die das sportliche Debakel noch überschatteten.
Gladbach-Boss: „Ein wirklich enttäuschendes Verhalten“
In der 76. Minute geriet die Lage auf den Tribünen so außer Kontrolle, dass Referee Florian Badstübner das Match für zwei Minuten stoppen musste. Aus dem Gästeblock der Gladbacher flogen wiederholt Raketen in den Bereich der Kölner Fans, während es zu heftigen Schlägereien kam. Eine Plexiglas-Trennwand wurde durch massive Gewalteinwirkung demoliert, sodass die Polizei eingreifen und die Randalierer auseinanderbringen musste.
Die Klub-Verantwortlichen waren fassungslos und zeigten sich beschämt über das Auftreten der Randalierer. Das berichtet „bild.de“. Geschäftsführer Markus Aretz (60) fand klare Worte und verurteilte die Geschehnisse aufs Schärfste: „Das Werfen von Böllern und das Abschießen von Raketen und die damit einhergehende Gefährdung von Menschen sind absolute No-Gos und ein wirklich enttäuschendes Verhalten. So etwas hat im Stadion nichts zu suchen, es ist absolut nicht das Bild, das wir als Verein abgeben wollen. Sollte sich jemand verletzt haben, entschuldigen wir uns jetzt schon.“
Ebenso schockiert zeigte sich Sport-Chef Rouven Schröder (53): „Ich bin genauso Familienvater, ich möchte keine Böller durch die Kurven fliegen sehen, wo ich das Gefühl habe, ich könnte getroffen werden. Das gehört sich einfach nicht.“ (red)

