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Eindeutige Zahlen Polanski-Plan geht nach hinten los

Florian Neuhaus und Shuto Machino gehen zur Ersatzbank.

Florian Neuhaus und Shuto Machino fanden sich in Sinsheim auf der Bank wieder.

Das 1:5-Desaster bei der TSG Hoffenheim hat Borussia Mönchengladbach wieder in Alarmbereitschaft versetzt. Nach dem gelungenen Jahresauftakt gegen Augsburg (4:0) war es in Sachen Stabilisierung ein großer Rückschritt.

Besonders eine Entscheidung von Trainer Eugen Polanski (39) erwies sich als folgenschwer: Florian Neuhaus (28) musste am Mittwoch die gesamte Spieldauer von 90 Minuten auf der Bank verbringen. 

Ohne Neuhaus läuft es bei Gladbach nicht

Dabei spricht die Statistik klar für Neuhaus: Wenn er auf dem Platz steht, punktet Borussia deutlich besser als ohne ihn. Für Gladbach steht am Samstag (15.30 Uhr/Sky) das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Borussia muss zum heimstarken Aufsteiger Hamburger SV. Angesichts der Zahlen ist es kaum denkbar, dass Neuhaus dann erneut auf der Bank Platz nehmen muss.

Polanski lieferte nach dem Abpfiff die Begründung für die Neuhaus-Pause. „Wir wollten gegen einen intensiven Gegner ein wenig mehr Zweikampfstärke und defensives Denken auf dem Platz haben“, so die Erklärung des Trainers für seine taktische Maßnahme. Aber diese Strategie war ein kompletter Fehlschlag. Die Fohlen wurden von der bissigen Gangart der Hausherren sofort überrumpelt und fanden nie ins Spiel. 

Vielmehr demonstrierte die Begegnung eindrücklich, wie abhängig die Borussia von Neuhaus auf einmal ist. Und das, obwohl Zweikampfverhalten und Defensivaufgaben nicht zu seinen herausragenden Fähigkeiten gehören. Doch der frühere Nationalspieler ist als Ideengeber für den Angriff und als Rhythmus-Bestimmer in der Zentrale der Mann, der dem Gladbacher Spiel seinen Charakter verleiht.

Die reine Statistik stützt diese Theorie absolut. War Neuhaus in der aktuellen Saison auf dem Rasen, steht für Borussia ein Torverhältnis von 18:6 zu Buche. Fehlte er aber in der Startformation, war schon ausgewechselt oder saß nur auf der Tribüne, dann ergibt sich eine düstere Bilanz von 5:23 Toren. Es sei fast so, als ob jemand bei den Fohlen den Stecker zieht, sobald Neuhaus fehlt, schreibt „bild.de“.

Auch was die gesammelten Punkte angeht, ist Neuhaus’ Bedeutung unbestritten. Sein Durchschnittswert von 1,46 Zählern pro Einsatz ist der Top-Wert aller Gladbacher Spieler mit mindestens fünf Auftritten von Beginn an. Zum Vergleich: Die gesamte Mannschaft kommt nach der Hinserie auf einen Schnitt von lediglich 1,22 Punkten pro Spiel, was sich aus 19 Zählern in 17 Begegnungen ergibt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.