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Jetzt müssen Einnahmen her Borussia zieht nach Millionen-Ausgaben die Transfer-Bremse

Rouven Schröder zeigt einen Daumen nach oben in Richtung Fans.

Borussia-Sportchef Rouven Schröder muss sich nach zahlreichen Neuzugängen nun um mögliche Abgänge kümmern. 

Borussia Mönchengladbach drückt auf die Transfer-Bremse! Nach Jan Leszczyński, welcher in den kommenden Tagen bei den Fohlen vorgestellt werden soll, ist auf der Zugangsseite erst einmal nichts mehr konkret geplant.

Die Borussia legt für den 19 Jahre alten Abwehrmann wohl circa drei Millionen Euro hin. Der finanzielle Spielraum ist nach sieben Neuverpflichtungen und Ausgaben von 12,5 Millionen Euro jetzt komplett ausgeschöpft.

Gladbach will für Elvedi einen zweistelligen Millionenbetrag 

Allerdings konnte die Borussia durch die Abgänge von Rocco Reitz, Shio Fukuda und Winsley Boteli einen satten Gewinn von 13 Millionen Euro verbuchen. Diese Einnahmen sind bitter nötig, um finanzielle Engpässe im Klub auszugleichen. Das berichtet „BMG-News“.

Das Augenmerk von Sportchef Rouven Schröder und Kaderplaner André Hechelmann richtet sich nun voll auf die Verkäufe. Nico Elvedi und Joe Scally stehen dabei ganz oben auf der Streichliste. Die beiden sind momentan noch für ihre Nationalteams bei der WM aktiv und gelten als Top-Kandidaten für einen Abschied, da ihre Arbeitspapiere nur noch bis 2027 gültig sind.

Eine Offerte von Leeds United für Elvedi in Höhe von etwa 8,5 Millionen Euro gibt es schon, aber die Borussia verlangt einen Betrag im zweistelligen Millionen-Bereich. Für Scally wiederum erwarten die Bosse eine dem Markt entsprechende Summe, die sich zwischen sechs und acht Millionen Euro bewegt. Sollten beide Deals klappen, würden mindestens 16 bis 18 Millionen Euro in die Vereinskasse gespült, was Gladbach neuen finanziellen Spielraum verschaffen würde.

Trotz eines langfristigen Kontrakts bis 2029 könnte auch Franck Honorat dem Klub noch in diesem Sommer den Rücken kehren. Seine Absicht zu wechseln, machte der 29 Jahre alte Franzose vor ein paar Monaten publik. Am liebsten würde er wieder in Frankreich für einen Verein auflaufen, der international spielt. Bei einem geschätzten Wert von sieben Millionen Euro wird Rouven Schröder wohl auch bei ihm eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich anvisieren.

Gio Reyna ist ebenfalls ein Kandidat für einen Abgang. Für vier Millionen Euro kam der 23-jährige US-Amerikaner erst vergangenen Sommer von Borussia Dortmund, konnte sich aber wegen zahlreicher kleinerer Blessuren nie richtig durchsetzen. In letzter Zeit war er jedoch fit und präsentierte sich stark, sodass die Fohlen eine Offerte jenseits der Fünf-Millionen-Euro-Marke für einen Transfer prüfen würden.

Darüber hinaus möchte der Verein am liebsten Akteure wie Florian Neuhaus, Kevin Stöger und Tomas Cvancara abgeben, um Gehalt zu sparen. Ein Transfer dieser Spieler dürfte sich wegen ihrer hohen Bezüge und mangelnder Zukunftsaussichten aber als kompliziert gestalten. Drei weitere Namen auf der Abgabeliste sind Grant-Leon Ranos, Jan Olschowsky und Nathan Ngoumou.

Falls es Schröder schafft, noch mehr Spieler zu verkaufen, könnte es bei den Neuzugängen doch wieder schnell spannend werden. Die Basis-Mannschaft für den Beginn des Trainings am 12. Juli ist aber definitiv gesichert. (red)