Wunschlösung jetzt in Liverpool Verjüngung geplant! Gladbach-Youngster bei Inter im Visier

Giovanni Leoni, hier noch im Parma-Trikot und mittlerweile in Liverpool unter Vertrag, galt eigentlich als Inter-Wunschlösung.
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Das werden auch die Borussia-Verantwortlichen ganz genau im Blick behalten!
Über Borussias Defensiv-Zentrum gab es in den vergangenen Wochen viel zu berichten: Nach dem Abgang von Ko Itakura (28) wurde erst extern nach einem Nachfolger gesucht, nun geht es darum, wie die Fohlen die Lücke eher intern auffangen.
Gladbach-Youngster Chiarodia nach Leoni-Wechsel im Inter-Visier
Hier stellt sich wiederum die Frage: Wird Kevin Diks (28) lieber zentral oder auf der rechten Seite eingesetzt? Je nach Priorisierung rückt Fabio Chiarodia (20) als Startelf-Kandidat, wie als Diks-Ersatz beim 0:0 gegen den HSV, in den Fokus.
Chiarodias Perspektive wird zu Beginn seiner mittlerweile dritten Gladbach-Saison noch aufgrund einer weiteren Komponente wichtig: Denn nun taucht er auf der Transfer-Liste eines anderen Klubs auf.
Wie „Tuttosport“ berichtet, steht der Deutsch-Italiener auf der Liste eines europäischen Schwergewichts. Demnach sei der Innenverteidiger auf dem Radar von Champions-League-Finalist Inter.
Mit Chiarodia sollen die Mailänder einen Perspektiv-Plan verfolgen, auf der Innenverteidiger-Position will sich Inter verjüngen – da galt Giovanni Leoni (18) eigentlich als Top-Kandidat und Wünschlösung, er spielt aber mittlerweile beim FC Liverpool.
Die ganz große Lösung wird es also nicht geben, in der zweiten Reihe befinden sich Spieler mit viel Potenzial, aber einer noch nicht so vorangeschrittenen Entwicklung wie Chiarodia.
Der gebürtige Oldenburger wartet noch auf den ganz großen Durchbruch, ließ sein Potenzial als Innenverteidiger, gerade mit Stärken mit Ball am Fuß, aufblitzen.
Allerdings ist der U20-Nationalspieler, das wird schon seit Borussias erstem Chiarodia-Interesse 2021 deutlich, aufgrund seiner Wurzeln bei italienischen Spitzenklubs hoch im Kurs. Im Grunde gab es kein Transferfenster, in dem Chiarodia nicht mit einem Verein aus der Heimat seiner Eltern in Verbindung gebracht wurde.
Dadurch weiß die Spielerseite aber: Wenn es für den 20-Jährigen mittelfristig bei Borussia Mönchengladbach nicht läuft wie erhofft, gibt es eigentlich immer Optionen in Südeuropa. Ganz konkret dürfte dieses Interesse in diesem Sommer aber nicht mehr werden.