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Ex-Coach auf Shopping-Tour  England-Klub hat es auf Fohlen-Profi abgesehen

Die Gladbach-Profis (v.l.) Haris Tabakovic, Kevin Stöger, Nico Elvedi und Kevin Diks stellen sich nach einem enttäuschenden Aufrtitt gegen Werder Bremen den eigenen Fans.

Die Gladbach-Profis (v.l.) Haris Tabakovic, Kevin Stöger, Nico Elvedi und Kevin Diks stellen sich nach einem enttäuschenden Aufrtitt gegen Werder Bremen den eigenen Fans.

Eine Schwäche für Bundesliga-Kicker hat Daniel Farke (49), der in der Spielzeit 22/23 bei Borussia Mönchengladbach das Sagen hatte, schon länger entwickelt. Seinen Klub Leeds United stattete er bereits mit Akteuren wie Anton Stach (27), Ilja Gruev (26) sowie Lukas Nmecha (27) aus, die er auf die Insel holte.

Seine Versuche, auch bei seiner alten Wirkungsstätte Gladbach zuzuschlagen und die Dienste von Lukas Ullrich (22) oder Nico Elvedi (29) zu sichern, waren bisher aber nicht von Erfolg gekrönt.

Fohlen-Fans müssen sich auf Wiederholung der Ereignisse einstellen

Doch jetzt geht Farke bei Elvedi erneut in die Offensive! Für den Schweizer Nationalspieler, der schon lange von einem Engagement in der Premier League fantasiert, kommt die WM als Schaufenster gerade recht.

Mit überragenden Vorstellungen beim 1:1 gegen Katar sowie dem 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina hat er auf sich aufmerksam gemacht. Informationen besagen, dass Leeds United 8,5 Millionen Euro für den zentralen Verteidiger hinblättern möchte. Für die Entscheider bei den Fohlen ist das für einen Führungsspieler aber anscheinend nicht genug – das Feilschen kann losgehen. Das berichtet „Bild“.

Bei Elvedi droht also eine Wiederholung der Ereignisse, was bei den Fans Erinnerungen wecken dürfte. Schon vor drei Jahren schien sein Transfer zu den Wolverhampton Wanderers praktisch fix. Ein Gebot von 9,1 Millionen Euro wurde vom VfL seinerzeit aber zurückgewiesen.

Die intern definierte Untergrenze lag bei 10 Millionen Euro zuzüglich Boni und der Club rechnete fest mit einem höheren Angebot – aber ein überraschender Wechsel auf der Trainerbank der Wolves ließ den Wechsel platzen.

Ob der Traum von England diesmal in Erfüllung geht? Elvedis Arbeitspapier am Niederrhein ist nur noch bis zum Sommer 2027 gültig, was einen Abgang in dieser Transferphase sehr wahrscheinlich macht.

Als er nach dem letzten Spiel der Saison gegen Hoffenheim (4:0) auf seine Zukunft angesprochen wurde, entgegnete der Schweizer mit einem vielsagenden Lächeln: „Ich weiß nach über zehn Jahren natürlich, was ich an Gladbach habe, der Verein ist mein Zuhause. Aber Ihr wisst ja, was im Fußball alles passieren kann...“ (red)