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Kurzeinsatz bei US-Sieg Gladbach-Profis feiern Einzug in K.o.-Runde der WM

Torjubel bei den USA bei der WM 2026.

Die USA jubeln bei der WM 2026 über ihren zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Die Fußball-Nationalmannschaft der USA ist bei ihrer Heim-WM auch ohne ihren verletzten Starspieler vorzeitig in die K.o.-Phase gestürmt.

Sechs Tage nach dem furiosen Auftakt gegen Paraguay überzeugte die Mannschaft von Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino auch in ihrem zweiten Gruppenspiel gegen Australien und sicherte sich dank des verdienten 2:0 (2:0) in Seattle ihr Ticket für das Sechzehntelfinale.

Eigentor bringt USA gegen Australien auf Kurs

Ein Eigentor von Cameron Burgess (11.) nach starker Vorarbeit von Folarin Balogun hatte das US-Team schon früh auf Kurs gebracht, Innenverteidiger Alex Freeman (44.) erhöhte für die überlegenen Gastgeber.

Im abschließenden Gruppenspiel am 26. Juni in Los Angeles gegen die Türkei können sich die USA nun noch den Gruppensieg sichern. Gewinnt die Türkei ihr Spiel gegen Paraguay in der Nacht auf Samstag (5.00 Uhr MESZ) nicht, stünde dieser bereits vorher fest.

Die USA starteten stark ins Spiel: Balogun ließ mit einem schnellen Antritt seinen Gegenspieler auf dem linken Flügel stehen, in der Mitte konnte Burgess nur noch ins eigene Tor klären – und brachte die Tribüne ungewollt zum Beben. Auch gegen Paraguay waren die Amerikaner durch ein frühes Eigentor in Führung gegangen, auch diesmal blieben sie am Drücker.

Angepeitscht von frenetischen „U-S-A, U-S-A“-Rufen suchten die Gastgeber geduldig nach Lücken in der australischen Abwehr – und waren kurz vor der Pause noch einmal erfolgreich. Nach Ansicht der Videobilder ließ Schiedsrichter Felix Zwayer, der sein WM-Debüt feierte, den Treffer von Freeman zählen – der Verteidiger stand bei seinem Abstauber nicht im Abseits.

In der Schlussphase kam zunächst Rechtsverteidiger Joe Scally ins Spiel, in der Nachspielzeit durfte dann auch noch Giovanni Reyna ran, der beim Auftakt in der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 4:1 gegen Paraguay gesetzt hatte. Mehr als die Kurzeinsätze waren den Profis von Borussia Mönchengladbach jedoch nicht vergönnt. (sid/bc)