„Das ist das zweite Mal“ Ex-Gladbacher sieht Rot – Torhüter muss eingreifen
Daniel Farke war mit der Schiedsrichter-Leistung alles andere als einverstanden.
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Nach dem Schlusspfiff war Daniel Farke nicht mehr zu halten! Nach dem 0:1 seines Teams Leeds United gegen Manchester City brannten beim Coach die Sicherungen durch.
Der ehemalige Trainer von Borussia Mönchengladbach ging direkt nach Spielende auf den Referee Peter Bankes los. Es wurde so heftig, dass sein eigener Keeper, Karl Darlow, ihn bändigen und vom Rasen zerren musste. Erst danach zückte der Schiri die Rote Karte. Das berichtet „Goal.com“.
Daniel Farke nach Spielschluss mit Rot bestraft
Das Spiel selbst hatte Manchester City zuvor knapp für sich entschieden. Antoine Semenyo erzielte das Siegtor und sicherte seinem Team damit drei immens wichtige Zähler im Kampf um die Meisterschaft. Das Team von Pep Guardiola, das auf den angeschlagenen Erling Haaland verzichten musste, rückt durch diesen Erfolg bis auf zwei Zähler an den Spitzenreiter Arsenal heran.
Grund für Farkes Zornausbruch: diverse strittige Pfiffe des Schiedsrichters über die gesamte Spieldauer. Der Coach von Leeds sah sein Team eindeutig im Nachteil. Sein Frust kochte besonders hoch, als Leeds am Ende mit aller Macht auf das 1:1 drückte und City clever an der Uhr drehte. Farke platzte endgültig der Kragen, als der Referee das Spiel beendete, obwohl er mit einer viel längeren Nachspielzeit gerechnet hatte.
Ein weiterer Aufreger: Die Hausherren forderten vehement einen Elfmeter, nachdem Matheus Nunes den Ball im Sechzehner an die Hand bekommen hatte. Der VAR schaltete sich aber nicht ein, weshalb die Entscheidung von Bankes bestehen blieb.
Eine andere Situation heizte die Stimmung weiter an: Rayan Cherki stieg Ilia Gruev mit den Stollen voll aufs Schienbein. Dass der Franzose dafür nicht einmal verwarnt wurde, dürfte Farkes Puls noch weiter in die Höhe getrieben haben.
Nach der Partie äußerte sich Farkes Assistent Eddie Riemer und bestätigte, dass der Cheftrainer über mehrere Vorfälle verärgert war. „Ich hatte nur ein kurzes Gespräch mit ihm. Es gab einige Vorfälle und offensichtliches Zeitspiel“, sagte Riemer gegenüber „Yahoo Sports“.
Riemer weiter: „Wir waren der Meinung, dass er mehrmals eine Ecke hätte geben können. Es gab mehrere Gelbe Karten. Er rennt auf den Platz um zu fragen ‚Wofür?‘ und deshalb wird er vom Platz gestellt. Vielleicht war es aber auch Aggressivität oder ein unsportliches Verhalten. Er wird selten vom Platz gestellt. Das erste Mal war, als er unseren Aufstieg übertrieben gefeiert hat. Das ist das zweite Mal, und ich finde es sehr hart.“ (red)
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