Gladbach-Neuzugang Sarco trifft auf seinen Stammverein – Polanski bremst Erwartungen
Alejo Sarco von Borussia Mönchengladbach ist noch kein fester Bestandteil der MAnnschaft von Eugen Polanski.
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Bei Borussia Mönchengladbach geht Alejo Sarco weiter seinen Weg der Eingewöhnung, abgeschlossen ist der aber noch längst nicht.
Das stellte Trainer Eugen Polanski vor dem Bundesliga-Duell mit Bayer Leverkusen auf der Pressekonferenz klar. Brisant: Sarco könnte ausgerechnet gegen seinen Stammklub erstmals für die Fohlen auflaufen.
Polanski bremste die Erwartungen – und stellt Sarco-Einsatz gegen Bayer in Aussicht
Polanski bremste aber noch die Erwartungen. Der Argentinier müsse weiter Geduld haben. „Er braucht Zeit. Das steht noch immer“, sagte der Coach. Der junge Stürmer habe bisher kaum Bundesliga-Minuten gesammelt, Gladbach wolle ihm diese „über Spielzeiten“ geben.
Warum das zuletzt nicht immer funktioniert hat, erklärte Polanski ebenfalls. Gegen Werder Bremen seien andere Wechsel nötig gewesen, deshalb blieb Sarco draußen. Trotzdem erkennt der Trainer Fortschritte.
Sarco komme „immer mehr in Abläufe, die für uns vorne wichtig sind“. Die Abstimmung mit den neuen Kollegen laufe aber noch nicht rund. Dazu trainiere er wegen Ersatz-Einheiten manchmal getrennt vom Team, was die Eingewöhnung verlangsame.
Für Leverkusen schließt Polanski einen Einsatz dennoch nicht aus. „Allein wegen der Geschwindigkeit plus dem Umstand, dass es immer noch sein Verein ist, ist das mit Sicherheit eine Option.“ Ob es direkt für die Startelf reicht, ließ er offen. Wahrscheinlich eher nicht. (red)