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Platzverweis-Wut bei Gladbach Polanski sauer – Reitz droht jetzt der Ausfall für das Derby

Eugen Polanski beim Spiel von Borussia Mönchengladbach in seiner Coaching.-Zone.

Eugen Polanski ärgerte sich nicht nur über die Gladbach-Niederlage beim FC Bayern.

Eine Pleite in der Allianz Arena war vielleicht eingeplant, aber der Platzverweis für Kapitän Rocco Reitz hat die Auswärts-Reise für Borussia Mönchengladbach deutlich bitterer gemacht.

Das 1:4 (0:2) beim FC Bayern entwickelte sich zum Start des Bundesliga-Wochenendes direkt zum großen Aufreger über die Schiedsrichter und den VAR.

Polanski wird deutlich – Schröder will lieber nichts sagen

Rund zehn Minuten waren im zweiten Durchgang vorbei, als Reitz am Sechzehner den Ball nur mit der Fußspitze berührte und ihn so unglücklich für den Bayern-Stürmer Nicolas Jackson auflegte.

Der Gladbacher Kapitän versuchte in seiner Not, Jackson aufzuhalten, geriet ins Straucheln, zupfte am Trikot des Angreifers, verlor das Gleichgewicht, stürzte und packte Jackson erneut. Dieser konnte zwar noch abschließen, aber nicht mehr gezielt.

Ohne zu zögern gab Schiedsrichter Robert Schröder den Strafstoß und schickte Reitz mit Rot vom Feld. Den fälligen Elfmeter versenkte Jamal Musiala zum Stand von 3:0 für den FC Bayern, womit die Begegnung entschieden und der Frust bei Gladbach riesig war.

„Das beeinflusst die nächsten Wochen“, meinte Coach Eugen Polanski im Hinblick auf die kommenden Partien gegen den FC St. Pauli, gegen den 1. FC Köln sowie den 1. FC Heidenheim. Das berichtet „ntv.de“.

Der Traditionsverein vom Niederrhein, der weiterhin im Abstiegskampf steckt, muss nun zumindest das Duell mit St. Pauli ohne seinen Spielführer absolvieren, zu befürchten ist auch ein Ausfall für das anschließende Spiel beim FC. 

Schiri liefert Begründung für Reitz-Rot

Schiedsrichter Schröder erläuterte seine Perspektive auf die Szene: „Ich hatte eine gute Sicht. Der Bayern-Spieler hatte eine bessere Position zum Ball, Rocco Reitz war hintendran und hat zunächst die Arme um den Gegner gelegt.“

Er führte weiter aus: „Im Fallen hat er den Spieler ein zweites Mal geklammert. Dadurch kam der Bayern-Spieler nicht sauber zum Abschluss.“ Weil die Aktion nicht dem Ball gegolten habe, sondern ein klares „Haltevergehen“ gewesen sei, wäre der Platzverweis in diesem Fall die einzige Option gewesen.

Diese Begründung brachte Gladbach-Coach Polanski erst richtig zur Weißglut. „Die reimen sich immer etwas zurecht“, wütete er und stufte den Vorgang als „extrem hart“ ein.

Polanski war mit seinem Ärger nicht der Einzige. Sportdirektor Rouven Schröder schwieg nach der Partie, was Bände sprach. Er wolle sich lieber „nicht in Rage reden“, teilte er in der Mixed Zone mit. Die Einschätzung gab er an die Presse weiter. „Ihr könnt es beurteilen“, richtete er sich an die Journalisten.

Borussia Mönchengladbach hat mit 25 Zählern vor den übrigen Begegnungen des 25. Bundesliga-Spieltags den 12. Tabellenplatz inne. Das Polster zum nächsten Kontrahenten FC St. Pauli, der aktuell den Relegationsplatz besetzt, ist mit nur drei Punkten allerdings verschwindend gering.

Nur zwei Zähler dahinter ringt der VfL Wolfsburg auf Position 17 um den Klassenerhalt. Lediglich die Heidenheimer, die mit 14 Zählern weit zurückliegen, werden im Abstiegskampf der Spielzeit 2025/2026 wohl keine entscheidende Rolle mehr einnehmen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.