Transfer-Rätsel am Niederrhein Gladbach-Boss gibt Update zu Leihgabe
Noch nicht in Gladbach angekommen: Leverkusen-Leihgabe Alejo Sarco.
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Alejo Sarco (20) kam im Januar für den Rest der Spielzeit als Leihgabe vom rheinischen Konkurrenten Bayer Leverkusen, doch der Argentinier tut sich bei Borussia sichtlich schwer. Seine bisherige Ausbeute ist ziemlich mager: Bei neun möglichen Bundesliga-Spielen nach seiner Ankunft wurde er lediglich zweimal als Einwechselspieler eingesetzt.
Zusammengerechnet stand Sarco nur spärliche 47 Minuten auf dem Rasen. Sein letzter Auftritt war am 7. Februar beim 1:1 gegen seinen eigentlichen Klub Leverkusen. Zuvor hatte er 25 Minuten bei der 0:3-Klatsche gegen den VfB Stuttgart mitgewirkt. Weder Scorerpunkte noch entscheidende Impulse konnte der Angreifer dabei liefern. Nun hat sich Sportchef Rouven Schröder (50) zur Lage des Leihspielers geäußert.
Tiefpunkt ausgerechnet beim Derby in Köln
Der bisherige Tiefpunkt für den Argentinier: Vor der Länderspielpause schaffte er es nicht einmal in den Kader für das Derby beim 1. FC Köln (3:3). Stattdessen lief Sarco für die U23 in der Regionalliga West auf. Droht der Winter-Deal zu einem Missverständnis zu werden?
Schröder gesteht ein, dass der Deal mit klaren Vorstellungen verknüpft war. „Es ist ein Transfer gewesen, wo man natürlich ein bisschen spekuliert hat und überzeugt war: Der kann uns etwas geben“, sagt der Sport-Verantwortliche. Man wollte sein Tempo, ähnlich dem von Charles Herrmann, der den Klub im Winter verließ, als neue Waffe einbringen. Aber Schröder gibt auch zu: „Seine Geschwindigkeit, in die Tiefe zu kommen, haben wir aber noch nicht so einsetzen können.“ Das berichtet „bild.de“.
Ganz abschreiben will man den Stürmer am Niederrhein aber keinesfalls. Schröder hebt hervor, dass Sarco im Training alles gibt und um seine Möglichkeit kämpft.
„Er gibt Gas – und trotzdem sind andere vor ihm. Aber er schiebt die anderen an, ein Konkurrenzthema ist trotzdem da“, erläutert der 50-Jährige. Man sei mit dem Transfer im Reinen, auch wenn nicht jede Verpflichtung ein Volltreffer sein könne. Sein Fazit lässt die Tür für eine positive Entwicklung offen: „Und die Saison ist noch nicht vorbei.“ (red)
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