Borussia im Formtief Gladbach-Boss Bonhof mit klarer Ansage zu Polanski
Eugen Polanski erlebt bei Borussia Mönchengladbach aktuell eine ungemütliche Phase.
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Der anfängliche Hype um Eugen Polanski bei Borussia Mönchengladbach hat sich spürbar gelegt. Eine schwache Bilanz von lediglich fünf Zählern aus den vergangenen sieben Begegnungen zwingt die Fohlen, sich in der Tabelle wieder nach unten zu orientieren.
Als ob die eigene Schwächephase nicht schon genug wäre, steht dem Team mit Gegnern wie Leverkusen, Frankfurt, Freiburg, Union und Bayern eine extrem harte Serie bevor.
Reiner Bonhof sieht Gladbach-Situation nicht als dramatisch an
Die „Sport Bild“ hatte unlängst gemeldet, Polanski genieße zwar weiterhin den Support von Vereinsführung, Kader und Anhängern, habe aber für die anstehenden Begegnungen unmissverständliche Ziele erhalten. Sollte er diese verpassen, droht am Niederrhein eine hitzige Debatte um den Trainerposten. Das berichtet „90min.de“.
Jetzt aber meldet sich Präsident Rainer Bonhof zu Wort und stärkt seinem Coach im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ öffentlich den Rücken. Er habe vollstes Vertrauen in Polanski und stellte klar: „Am Trainer gibt es keinen Zweifel.“
Bonhof ergänzte: „Wir wissen natürlich, dass Eugen ein junger Kerl ist, aber er bringt trotzdem viel Erfahrung im Business mit. Ich bin überzeugt, dass er diese Flaute jetzt gemanagt bekommt.“ Er habe den Eindruck, das Team habe verstanden, was auf dem Spiel steht, und er gehe davon aus, dass es sich aus der heiklen Situation befreien wird.
Der Gladbach-Boss sprach unverändert von einer erkennbaren Entwicklung unter Polanski, „auch wenn die Spielleistungen aktuell nicht für uns sprechen“. Nach der beeindruckenden Siegesserie im November dachten wohl manche, der Klub wäre bereits einen Schritt weiter.
Über die abgeschlossene Transferphase äußerte sich der Präsident äußerst glücklich und hob die „top Arbeit“ von Rouven Schröder und seiner Abteilung hervor. „Insgesamt passt doch alles, auch von der Philosophie her, weil wir jüngere Spieler geholt haben“, meinte Bonhof.
Das Team sei auf den Positionen mit Bedarf jetzt stark aufgestellt. Außerdem kehren Akteure aus dem Lazarett zurück. „Jetzt liegt es an der Mannschaft, das auf den Platz zu bringen“, so die unmissverständliche Ansage. (red)
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