Borussias Sportboss unter Druck Hat sich Schröder mit Polanski verzockt?
Sportdirektor Rouven Schröder vor dem Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen RB Leipzig.
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Rouven Schröder (50) hat im Oktober 2025 als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach das Kommando übernommen.
Als Erbe von Roland Virkus gab er eine deutliche Richtung vor: den Kader verschlanken und den Ligaverbleib eintüten. Der Start sah vielversprechend aus! Die Fohlen sammelten unter Eugen Polanski zwischen dem 1. November und dem 5. Dezember 2025 in fünf Spielen starke 13 Zähler.
Schröder dünnte den Kader im Winter erfolgreich aus
Mitten in diesem Lauf wurde Polanski zum Chefcoach befördert, inklusive eines langfristigen Vertrags bis 2028. Sechs Monate später ist die gute Stimmung dahin. Polanski steht gehörig auf der Kippe, sein Aus im Sommer gilt vielen als sicher. Das berichtet „BMG-News“.
Falls es zu einer Trennung kommt, wäre das der erste kapitale Bock, den auch Schröder verantworten müsste. Ein so langer Vertrag für einen Coach mit wenig Erfahrung ist nicht unbedingt branchenüblich, zumal Polanski als U23-Trainer ohnehin schon unter Vertrag stand.
Ebenso hat Schröder bei den Spielern Entscheidungen getroffen, die noch keine Früchte tragen. Als starkes Zeichen galt die Vertragsverlängerung mit Kapitän Tim Kleindienst (30) bis zum Jahr 2029.
Das große Aber: Der Führungsspieler fällt mit einer Meniskusverletzung die gesamte Spielzeit aus. Auch der im Januar 2026 festgemachte neue Vertrag für Lukas Ullrich bis 2029 klang vielversprechend, doch der 22-Jährige hängt aktuell in einem Formloch. Aktuell erhält Jens Castrop den Vorzug auf seiner Position.
Alle waren gespannt auf Schröders erste Transfer-Action. Er machte seine Ansage wahr und mistete den Kader aus. Grant-Leon Ranos, Tomas Cvancara, Jonas Omlin, Oscar Fraulo, Charles Herrmann und Luca Netz verließen den Klub, wodurch viel Gehaltsbudget frei wurde.
Bei den Zugängen ist das Ergebnis durchwachsen. Das Leihgeschäft mit Alejo Sarco war ein Reinfall. Kota Takai zeigte gute Ansätze, verpasste aber allein sechs Spieltage aufgrund von Verletzungen oder Krankheit, sodass die fehlende Spielzeit den Eindruck trübt.
Lediglich Hugo Bolin, der per Leihe mit Kaufverpflichtung kam, ist ein Hoffnungsschimmer. Sein Potenzial hat der Schwede schon angedeutet, doch unter Polanski ist er nur Ergänzungsspieler. (red)
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