Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Von Béla Csányi (bc)

„… dann wird es für Polanski eng“ TV-Bericht über Rauswurf-Gefahr für Gladbach-Trainer

TV-Interview mit Eugen Polanski.

Eugen Polanski muss über die Saison hinaus um seinen Job bei Borussia Mönchengladbach bangen.

Auch wenn er die Mannschaft nach dem Fehlstart unter Gerardo Seoane (47) über den Strich führte, gelang Borussia Mönchengladbach mit der Beförderung von Eugen Polanski (40) nicht der erhoffte Glücksgriff.

Der vormalige U23-Trainer sorgte zeitweise zwar für Stabilität, muss sich aber schon länger Stagnation oder gar Rückschritte ankreiden lassen. Seit Wochen wird daher auch öffentlich über seine kurz- und mittelfristige Zukunft diskutiert.

Gute Gladbach-Chancen auf Herold-Verpflichtung

Sport-Boss Rouven Schröder (50) bemüht sich zwar, die Gerüchteküche abzukühlen, und sprach seinem Coach für die verbleibenden Aufgaben im Abstiegskampf das Vertrauen aus. Er ließ aber auch nicht die volle Überzeugung bezüglich einer Weiterbeschäftigung in der kommenden Saison durchblicken.

„Wir müssen uns im Sommer ganz kritisch hinterfragen, ob uns das in der Form reicht“, sagte Schröder nach dem ernüchternden 1:1 gegen Mainz, als Gladbach es mit Angsthasen-Fußball in der letzten halben Stunde nicht geschafft hatte, die knappe Führung ins Ziel zu bringen.

Im „Transfer Update“ bei Sky wurde am Montag (20. April 2026) dann ganz offen über die Zukunft des noch bis 2028 gebundenen Trainers spekuliert. Der sei zwar grundsätzlich nicht zum Abschuss freigegeben, sitze aber praktisch schon auf dem Schleudersitz.

„Wenn sich eine Möglichkeit auftut auf der Cheftrainerposition, die dem Wunsch der Entscheider entspricht, dann wird es, glaube ich, eng für Polanski. Und dann glaube ich, wird er zur kommenden Saison nicht mehr Trainer sein bei Borussia Mönchengladbach“, ging Reporter Florian Plettenberg in die Offensive.

Der Transfer-Experte ging aber sogar noch weiter, berichtete auch über die Kaderplanung von Schröder und sprach von einer grundsätzlichen Einigung zwischen Gladbach und Linksverteidiger David Herold (23) vom Karlsruher SC.

Die Vereine seien zwar noch nicht in Kontakt, im Falle des Klassenerhalts könnte Borussia aber von einer Ausstiegsklausel über rund 3,5 Millionen Euro Gebrauch machen, um den beim FC Bayern ausgebildeten Herold unter Vertrag zu nehmen.