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Von Judith Malter, Achim Müller

Wildes Gerücht im Netz aufgetaucht Hat Gladbach bereits Rose-Nachfolger im Visier?

Bremens Trainer Florian Kohfeldt gestikuliert im November 2019 wild an der Seitenlinie im Borussia-Park.

Bremens Trainer Florian Kohfeldt gestikuliert im November 2019 wild an der Seitenlinie im Borussia-Park. Angeblich soll der 38-Jährige in Gladbach ein Thema sein, falls Fohlen-Coach Marco Rose zu Borussia Dortmund wechseln sollte.

Mönchengladbach - Wildes Gerücht rund um die Gladbacher Borussia! Angeblich soll Florian Kohfeldt (38) ein Trainer-Kandidat beim VfL sein, vorausgesetzt, die Fohlen verlieren tatsächlich am Saisonende vorzeitig ihren aktuellen Coach Marco Rose (44).

Bremens Florian Kohfeldt wird mit Borussia in Verbindung gebracht

Das Internetportal „fussballtransfers.com“ will erfahren haben, dass Bremens Kohfeldt in den Planspielen für ein eventuelles Rose-geht-Szenario im Borussia-Park eine Rolle spielen soll. Das Werder-nahe Portal „deichstube.de“ hat wegen dieser Gerüchte-Nummer bereits bei Bremens Geschäftsführer Sport, Frank Baumann (45), nachgehakt.

Bremens Trainer Florian Kohfeldt bei einer Bundesliga-Pressekonferenz im November 2019 im Gladbacher Borussia-Park.

Bremens Trainer Florian Kohfeldt bei einer Bundesliga-Pressekonferenz im November 2019 im Gladbacher Borussia-Park.

Dieser sagte zum Kohfeldt-Gerücht: „Da mache ich mir keine Gedanken, weil da noch viele Wenns und Abers im Spiel sind. Wir sind mit unserem Trainer sehr zufrieden. Und ich glaube, dass Florian sehr gerne Trainer von Werder Bremen ist und hoffe, dass sich daran in den kommenden Monaten und Jahren nichts ändern wird. Deshalb: Das ist alles sehr spekulativ.“

Kohfeldts Vertrag an der Weser läuft noch bis 2023. Dieser wurde übrigens schon mal in Gladbach als möglicher Trainer gehandelt, bevor Rose beim VfL anheuerte. Kohfeldts Name fiel auch schon in Dortmund vor einiger Zeit.

In Gladbach ist in diesen Tagen eine gewisse Unruhe aufgekommen, da durchgesickert ist, dass Borussias Rose ein Top-Kandidat in Dortmund für das Trainer-Amt ab Juli 2021 ist. Ebenfalls durchgesickert: Rose hat in Gladbach offenbar eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2022 datierten Arbeitspapier.

Fohlen-Manager Max Eberl (47) hatte am Samstag auf Nachfrage zum Thema, ob Rose ein Kandidat beim BVB sei, geantwortet: „Das ist nicht meine Entscheidung! Das ist die Entscheidung eines Menschen, der dann vielleicht ein Angebot hat – oder nicht.“

Am Montag sagte Eberl erneut zu diesem Thema: „Wir wollen mit Marco Rose in die Zukunft gehen, das ist unser Ziel.“

Derweil hat sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (61) in der „Bild“-Zeitung geäußert. Er sehe „keine Notwendigkeit“, sich derzeit beim Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach nach der Höhe der Ausstiegsklausel für Rose zu erkundigen.

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Die Dortmunder Führungsetage hatte nach der Entlassung von Lucien Favre am vergangenen Sonntag zunächst Edin Terzic (38) als Interimslösung bis zum Saisonende auf die schwarz-gelbe Trainerbank befördert. Weil dann, aus Gladbach kommend, Marco Rose abklatschen soll?

BVB-Boss Watzke: „Wir haben verschiedene Optionen“

Watzke sagte mit Blick auf die momentane Lösung Edin Terzic: „Wir haben uns jetzt erst einmal auf den 30.6. verständigt. In der Zeit werden wir gucken, was wir machen. Wir haben verschiedene Optionen.“ Eine davon heißt offenbar Marco Rose.