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Von Achim Müller, Judith Malter

Gerüchte um BVB-Abgang Rose verweigert bei „Sky“ Treueschwur auf Gladbach

Marco Rose, Trainer der Gladbacher Borussia, hier am 9. Dezember 2020 in Madrid, hat sich zu den Wechsel-Gerüchten um seine Person geäußert.

Marco Rose, Trainer der Gladbacher Borussia, hier am 9. Dezember 2020 in Madrid, hat sich zu den Wechsel-Gerüchten um seine Person geäußert. Der 44-Jährige wird als neuen Coach in Dortmund gehandelt. 

Frankfurt - Wechselt Marco Rose (44) in der kommenden Saison zu Liga-Konkurrent Dortmund? Kurz vor dem Anpfiff des Bundesliga-Duells am Dienstagabend in Frankfurt ist Gladbachs Trainer beim TV-Sender „Sky“ darauf konkret angesprochen worden.

Marco Rose äußert sich zu Gerücht um möglichen Dortmund-Wechsel

Rose sagte: „Ich nehme keine Aufgeregtheit wahr, weil wir alle im Verein jedes Korn an Energie brauchen, um Leistung zu bringen. Trainer-Team, Mannschaft Betreuer, alle drumherum. Deswegen beschäftige ich mich nicht mit den Gerüchten und kommentiere das auch nicht.“

Rose sagte weiter. „Ich fühle mich wohl in Mönchengladbach.“ Die Zusammenarbeit mit Manager Max Eberl (44) passe. Rose sagte dann, auf die erneute Frage, dass es gar keinen Grund gebe, zu wechseln: „Viel Energie, die wir nachher auf den Platz bringen müssen.“

Deutlich engagierter, dass Dortmund-Thema vorerst vom Eis zu kriegen, zeigte sich dann Eberl im Sky-Interview. Eberl: „Natürlich haben Marco und ich uns ausgetauscht. Wir haben beide ein bisschen geschmunzelt, dass, wenn in einem anderen Verein der Trainer entlassen wird (Lucien Favre in Dortmund, Anm. d. Red.), wir plötzlich Probleme kommentieren müssen. Wir beide sind da gelassen.“

Eberl ergänzte: „Wir werden schauen, was passiert. Ich mache mir da momentan keine Gedanken drum, wir haben noch einige Spiele bis Weihnachten. Die Zeit wird zeigen, was passiert.“

Eberl wurde dann gefragt, ob BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (61) sich schon bei ihm gemeldet hätte. Der Manager: „Nein!“ Hat Marco Rose eine Ausstiegsklausel? Dazu ließ sich Eberl weder ein klares „Ja!“ noch ein „Nein!“ entlocken. Roses Vertrag in Gladbach läuft bis 2022, für 2021 soll es eine Klausel geben.

Eberl betonte in Bezug auf Rose: „Den Schritt von Gladbach wegzumachen, dass muss schon ein ganz großer Schritt sein. Das muss jeder für sich selber entscheiden. Jeder ist seines Glückes Schmied. Wir als Verein bieten sehr viel.“

Eberl wurde weiter angepikst. Mit der Frage, wie groß die Wahrscheinlichkeit sei, dass Rose über den Sommer hinaus am Niederrhein bleibe. Eberl: „Momentan sehr groß, weil er Vertrag hat,  weil wir sehr erfolgreich sind, weil es nichts gibt. Momentan liegt die Wahrscheinlichkeit bei 99 Prozent.“ Hat Rose Eberl das auch so gesagt? „Wir unterhalten uns nicht über Prozentzahlen. Ihr seht, ich bin entspannt, davon könnt ihr ableiten, dass es nicht so dramatisch ist.“ Momentan, wohlgemerkt.