Mönchengladbach - Dortmunds Trainer Lucien Favre (62) hat vor dem Top-Spiel im Borussia-Park am Samstag (18.30 Uhr) die Fohlen gelobt. „Wir haben zwei Mal gegen Gladbach gewonnen, aber beide Spiele waren sehr eng“, sagte der Schweizer. Der VfL habe „eine sehr gute Mannschaft“.
13 Fohlen spielten unter Lucien Fave
Und der ehemalige Gladbacher Coach weiß, wovon er redet: Mit Yann Sommer (31), Tobias Sippel (31), Tony Jantschke (29), Nico Elvedi (23), Oscar Wendt (34), Jonas Hofmann (27), Christoph Kramer (29), Fabian Johnson (32), Patrick Herrmann (29), Ibrahima Traoré (31), Raffael (34) und Lars Stindl (31) trainierten zwölf aktuelle Fohlen schon zu Favres Zeiten (2011 bis 2015) am Niederrhein. Hinzu kommt Alassane Plea (26), den Favre aus gemeinsamen Zeiten in Nizza kennt.
Als Taktik-Fuchs hat sich Favre vor dem Borussen-Duell allerdings nicht nur mit den Spielern des Gegners beschäftigt, sondern auch dessen Spielweise ins Auge gefasst. „Gladbach kann mehrere Systeme spielen“, analysierte der BVB-Coach: „Die Basis ist ein 4-3-2-1 oder ein 4-3-3. Aber sie können das im Spiel ändern.“ Insbesondere die Rolle der Gladbacher Sechser hat sich Favre genauer angeschaut: „Zakaria oder Strobl spielen oft fast als Innenverteidiger. Das machen sie sehr, sehr gut.“
Dortmund nimmt Fohlen sehr ernst
In das selbe Horn blies Favres Vorgesetzter. Michael Zorc (57) mahnte vor dem Spitzenspiel: „Wir brauchen eine Leistungssteigerung gegenüber unserem letzten Spiel, um da erfolgreich zu sein.“ Nach offensiv teils berauschenden Auftritten in der Rückrunde, hatte den Dortmundern zuletzt eine durchschnittliche Leistung zu einem 1:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg gereicht.
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Am Samstag hingegen ginge es „gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um die ganz vorderen Plätze“, so der BVB-Sportdirektor, der anerkennenedn betont: „Gladbach spielt eine super Saison und spielt super Fußball.“ Die Fohlen können also am Wochenende nicht darauf hoffen, nach zuletzt neun Bundesliganiederlagen gegen den BVB in Folge, vom Gegner unterschätzt zu werden.

