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Was Polanski ändern muss Mit diesen drei Schritten kann Gladbach die Wende schaffen

Eugen Polanski, ein Fußballtrainer

Eugen Polanski, ein Fußballtrainer.

Die Fohlen haben seit sieben Partien keinen einzigen Sieg mehr geholt. Gegen Union Berlin könnte es am Samstag (15.30 Uhr) tatsächlich so weit sein, dass das Team auf einen Abstiegsrang abrutscht.

Das wäre die Quittung für die anhaltende Schwächephase, die nach dem letzten Triumph am 11. Januar gegen Augsburg begann. Obwohl sich der Klub für seinen Ballbesitz rühmt, sind die Fakten niederschmetternd: Die Abwehr ist mit 4:15 Gegentoren in den letzten sieben Begegnungen ein Trümmerhaufen.

Gleichzeitig ist der Angriff derart zahnlos, dass sogar das Tabellenschlusslicht Heidenheim einen dreifach besseren xGoal-Wert aufwies!

Unter Polanski existiert die Position des Spielmachers quasi nicht mehr

Die Probleme sind selbst verschuldet. Wenn man wie in Freiburg mit einer Fünfer-Abwehrreihe und davor zwei defensiven Mittelfeldspielern wie Philipp Sander (28) und Yannik Engelhardt (25) auftritt, darf man sich nicht über mangelnde Torgefahr während der 90 Minuten beklagen.

Sportdirektor Rouven Schröder (50) meinte nach der Partie: „Die Zeit läuft“. Die Vereinsführung möchte dennoch weiterhin mit Coach Eugen Polanski (39) zusammenarbeiten, wie „bild.de“ berichtet. Will er jedoch den Klub und seine eigene Position sichern, muss er die durchschaubare Strategie mit lediglich drei Angreifern wohl aufgeben.

Ein wichtiger Schritt wäre, für mehr Schöpfungskraft in der Spielfeldmitte zu sorgen. Unter Polanski existiert die Position des Spielmachers quasi nicht mehr. Zuerst wurde Florian Neuhaus (28), der wohl talentierteste Kicker im Team, auf eine für ihn ungeeignete linke Halbposition verbannt und dann gänzlich links liegen gelassen.

Außerdem sollte Polanski endlich mehr wagen und Wael Mohya (17) eine Chance geben. Der Trainer hat es bislang nicht gewagt, den Youngster von Beginn an aufzustellen. Dabei zeigten Mohyas Einwechslungen, zum Beispiel in Frankfurt und Freiburg, dass er für die stärksten Akzente sorgt.

Der dritte Punkt lautet: Es braucht dringend mehr taktische Variabilität! Mittlerweile weiß jeder Kontrahent, dass Gladbachs Angriff sich beinahe nur auf lange Zuspiele auf Tabakovic verlässt. Eine Fünfer-Abwehrreihe, deren Außenspieler keine gefährlichen Hereingaben liefern, ist in diesem Kontext komplett nutzlos.

Schröder machte zwar deutlich: „Wenn wir es Eugen nicht zutrauen würden, würden wir handeln“. Jetzt ist es aber an Polanski, zu zeigen, dass er aus der Punkte-Flaute der vergangenen Wochen Lehren zieht – und zwar taktisch, personell und vor allem mit mehr Courage. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.