„Kein Bundesliga-Format“ Kommentator zerlegt Gladbach-Profi – Feuerwehrmann auf die Bank?
Christian Straßburger lässt kein gutes Haar an einem Gladbach-Profi.
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Klare Meinung zu einem Profi von Borussia Mönchengladbach!
Christian Straßburger, der einst beim Klub angestellt war und nun als Kommentator bei Sky fungiert, nimmt zur momentanen Verfassung kein Blatt vor den Mund. Dabei hat er es vor allem auf einen Akteur abgesehen: Joe Scally.
Sky-Kommentator: „Dann muss jetzt halt Friedhelm Funkel her“
Nach Straßburgers Einschätzung fehlt dem US-Amerikaner aktuell die Klasse für die Bundesliga. Für ihn ist es unverständlich, weshalb Coach Eugen Polanski dem 23-Jährigen weiterhin das Vertrauen ausspricht, ihn teilweise sogar offensiv ranlässt.
„Ein Scally, der schon in der Rechtsverteidigung, oder grundsätzlich in der Verteidigung oftmals kein Bundesliga-Format hat, spielt dann rechts offensiv und schafft es in 90 Minuten einen einzigen Torschuss vorzubereiten“, schimpfte Straßburger bei „Absolut Klartext“.
Der bekennende Gladbach-Fan würde anstelle von Scally lieber einen anderen Borussen in der Startelf sein. „Scally hat kein Bundesliga-Format und es tut mir auch leid für den Jungen und ich will mich da auch gar nicht drauf einschießen, aber du hast die Wahl zwischen Wael Mohya und Scally in der Offensivposition. Da weiß ich nicht, wie du auf Scally kommst“, schimpfte er.
Straßburger sieht in Mohya (17) die Personifikation der vermissten Lockerheit und gibt ihm den Spitznamen „der Said El Mala vom Niederrhein“. Eben jene Spritzigkeit und das Eingehen von Wagnissen fehlen ihm derzeit schmerzhaft in der Mannschaft.
Dass es von den Fans nun „Polanski raus“-Forderungen gebe, könne er verstehen. „Es ist Ergebnissport und dann muss jetzt halt Friedhelm Funkel her. Der lebt schon seit jeher in Krefeld. Ich glaube, dass er immer auch die Borussia-Raute im Herzen hatte, auch wenn er eher dem 1. FC Köln oft geholfen hat. Das sollten die Fans allerdings vergessen. Es ist egal. Es geht jetzt ums nackte Überleben“, so Straßburgers eindrückliche Warnung.
Straßburger betonte allerdings auch, dass er in Polanski nicht den Hauptschuldigen sieht und grundsätzlich keine Trainerwechsel fordere. „Das ist nicht meine Aufgabe. Und Eugen Polanski hat damit ja eigentlich gar nichts am Hut. Der hat den Kader nicht zusammengestellt“, so der Sky-Mann. (red)
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