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Von Jannik Sorgatz

Krimi um die Königsklasse Borussia kann sich einen bitteren Rekord schnappen

Borussia Mönchengladbach und Manager Max Eberl haben zuletzt 2016 in der Champions League gespielt.

Borussia Mönchengladbach und Manager Max Eberl haben zuletzt 2016 in der Champions League gespielt.

Mönchengladbach - Das ungewohnte Daumendrücken hat nichts gebracht: Nach dem 1:3 des 1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen konzentriert sich Borussia Mönchengladbachs Hoffnung jetzt auf Hertha BSC und den FSV Mainz 05, die verbleibenden Gegner der Werkself an den kommenden beiden Samstagen. Die Fohlen selbst sind beim SC Paderborn und ebenfalls gegen Hertha gefordert.

Borussia Mönchengladbach kann noch auf 65 Punkte kommen

Gewinnt die Mannschaft von Trainer Marco Rose (43) nur eines der beiden Duelle, ist es punktemäßig bereits die achtbeste von insgesamt 52 Bundesliga-Spielzeiten der Vereinsgeschichte. Katapultiert sich Borussia mit zwei Siegen sogar noch auf 65 Punkte und wird trotzdem nur Fünfter, würde sie sogar einen Rekord aufstellen. Und zwar einen sehr bitteren: Mit 64 Zählern in der Saison 1983/84 ist Werder Bremen bislang der beste Fünfte der Liga-Historie.

Doch was ist mit einer Hintertür in die Königsklasse, die bereits spanische und englische Teams für sich genutzt haben? Seit einigen Jahren qualifiziert sich der Europa-League-Sieger direkt für die Champions League.

Leverkusen ist im August mit dabei, wenn der laufende Wettbewerb in Nordrhein-Westfalen zu Ende gespielt wird, und darf sich Hoffnungen machen auf das Endspiel im Kölner Rhein-Energie-Stadion. Sollte Bayer 04 den zweiten internationalen Titel nach dem UEFA-Cup 1988 gewinnen und das Königsklassen-Ticket bereits über die Bundesliga sicher haben: Würde dann der Fünfte nachrücken?

Sevilla und Manchester profitieren bereits

Die knappe und unerfreuliche Antwort für Borussia: Nein. Der Startplatz würde an den Drittplatzierten aus der fünfbesten Liga Europas gehen, in diesem Fall Stade Rennes aus Frankreich. Ein Land kann nur dann fünf Teilnehmer in der Champions League stellen, wenn sich der Europa-League-Sieger noch nicht für die Königsklasse qualifiziert hatte.

2015 rückte der FC Sevilla auf diese Weise auf, 2017 Manchester United. In der Bundesliga könnten der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt theoretisch noch von dieser Regel qualifizieren – doch dafür könnte sich Gladbach nichts kaufen.

Champions League: Wird es ein Dreikampf?

Eine positive Nachricht für die Fohlen war dafür das späte Unentschieden von RB Leipzig gegen Fortuna Düsseldorf. Noch könnten die Leipziger, die am Samstag Borussia Dortmund empfangen, genau wie Leverkusen überholt werden. Dafür bräuchte Gladbach sechs Punkte, RB dürfte nur noch einen holen. Am letzten Spieltag ist Leipzig beim FC Augsburg zu Gast. Gut möglich, dass der Krimi um die Königsklasse dann noch ein Dreikampf ist.