Borussia Mönchengladbach steht weiter ohne Punkte am Tabellenende. Die aktuelle Lage rückt einem Negativ-Rekord bedrohlich nahe.
Blessin will Flop-Wert verhindernGladbach droht schon der Negativ-Rekord

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Alexander Blessin spielt mit Gladbach am Wochenende gegen Hoffenheim.
Viele in Gladbach sahen in der 1:2-Derbypleite in Köln trotz Niederlage einen Funken Hoffnung. Man konnte die neue Handschrift von Trainer Alexander Blessin (53) erkennen, die Abwehr wirkte stabiler als bei den vier Niederlagen zuvor und die Moral passte ebenfalls.
Aber die Realität ist hart: Vor dem Kellerduell zwischen dem Tabellenletzten Gladbach und dem Vorletzten aus Hoffenheim (Sonntag, 17.30 Uhr) hat die Borussia weiterhin null Punkte. Jetzt muss Zählbares her!
Blessin bleibt trotz Punkte-Krise zuversichtlich
Am Wochenende könnte es ansonsten zu einem unrühmlichen Bundesliga-Rekord kommen! Sollte Gladbach auch das sechste Saisonspiel gegen die TSG 1899 verlieren, wäre der katastrophale Saisonbeginn besiegelt.
Bislang haben nur der VfL Bochum (2022/23), der 1. FSV Mainz 05 (2020/21) und Fortuna Düsseldorf (1991/92) sechs Niederlagen zum Start der Bundesliga-Saison kassiert. Sogar das historisch schlechteste Team der Bundesliga, Tasmania Berlin, konnte nach sechs Spieltagen bereits einen Sieg verbuchen. Das berichtet „Bild“.
Blessin zeigt sich trotz der heiklen Situation verhalten zuversichtlich. „Wir haben ein gutes Grundgerüst gefunden, an dem wir jetzt dranbleiben“, meint der Trainer. „Es geht darum, einzelne Inhalte gezielt zu vertiefen und möglichst schnell Fortschritte zu erzielen.“
Der Plan von Blessin: schneller und gebündelter aus der Mitte agieren und die Distanzen zwischen den Mannschaftsteilen optimieren. „Das sah schon ganz gut aus, aber daran müssen wir weiterhin arbeiten“, ergänzt er.
Kommt es jedoch zur sechsten Niederlage in Folge, steht in Stuttgart (23. Oktober, 20.30 Uhr) die nächste Blamage zum Saisonstart bevor: Kein Team hat jemals die ersten sieben Bundesliga-Partien hintereinander verloren.
Für den Coach ist es zweitrangig, dass der Vorletzte aus Hoffenheim unter einem vergleichbaren Druck leidet: „Wir wissen alle, dass irgendwann die Punkte kommen müssen, deswegen ist es egal, gegen wen wir spielen.“
Eine Pleite gegen Hoffenheim wäre aber noch nicht der endgültige K.o.: Von den drei Mannschaften mit historisch schlechtem Start musste am Ende der Saison nur Düsseldorf absteigen, während Bochum und Mainz den Ligaverbleib tatsächlich noch sicherten. (red)

