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Von Judith Malter

Einreisesperre nach Deutschland  Steht Borussias Champions-League-Duell gegen ManCity auf der Kippe?

Der Champions-League-Pokal bei der Auslosung der Champions-League-Gruppenphase am 29.08.2020 in Monaco.

Im Champions-League-Achtelfinale trifft Borussia Mönchengladbach auf den englischen Top-Klub Manchester City.

Mönchengladbach - Es sind Spiele, die von den Fans und der Mannschaft von Borussia Mönchengladbach mit großer Vorfreude und Spannung erwartet werden: Die Duelle mit Manchester City im Champions-League-Achtelfinale, die am 24. Februar (21 Uhr, Borussia-Park) und 16. März (21 Uhr, Etihad Stadium) ausgetragen werden sollen. Doch diese Termine geraten nun ins Wanken.

  • Am 24. Februar und 16. März trifft Borussia Mönchengladbach im Achtelfinale der Königsklasse auf Manchester City
  • Gladbach ist erstmals für das Achtelfinale qualifiziert
  • Einreisesperre für Menschen aus Risikogebieten nach Deutschland könnte auch die Partie der Fohlen gefährden

Einreisesperre der Bundesregierung gilt auch für Profisportler

Grund dafür: Die Einreisesperre für Menschen aus Ländern mit Corona-Mutationen, die von der Bundesregierung wegen der immer noch stark erhöhten Infektionszahlen rund um das Corona-Virus festgelegt wurde. Diese legt fest, dass Menschen, die aus Ländern mit starker Ausbreitung von Corona-Mutationen kommen, nicht mehr nach Deutschland einreisen dürfen.

Das Kabinett beschloss ein Beförderungsverbot betreffender Personen für Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen. Betroffen sind davon die EU-Länder Irland und Portugal sowie die Nicht-EU-Staaten Großbritannien, Südafrika, Brasilien, Lesotho und Eswatini.

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Der Beschluss könnte auch weitreichende Folgen für den Profisport haben – und  somit auch Borussias Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City gefährden. Denn: Die Einreisesperre für Menschen aus Ländern mit Corona-Mutationen gilt auch für Profisportler. Das hat das Bundesinnenministerium nochmals klargestellt. 

Borussia hatte sich in der Champions-League-Gruppenphase in einer Todesgruppe mit Real Madrid, Inter Mailand und Schachtar Donezk als Gruppenzweiter durchgesetzt und war erstmals ins Achtelfinale des Wettbewerbs eingezogen. Dort wartet nun eben Manchester City auf die Fohlenelf.

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Allerdings: Während Gladbachs Liga-Konkurrent RB Leipzig in der Königsklasse bereits am 16. Februar den englischen Meister FC Liverpool im heimischen Stadion empfangen soll, ist Borussias Heimspiel erst eine Woche später, für den 24. Februar, angesetzt. Die von der Regierung verhängte Einreisesperre gilt vorerst nur bis zum 17. Februar.  Borussia ist derzeit also (noch) nicht von der Regelung betroffen.

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Es ist allerdings gut möglich, dass die Regierung die Einreisesperre noch über den 17. Februar hinaus verlängert. Sollte das der Fall sein, könnte das also auch für die Elf vom Niederrhein zu Konsequenzen führen. Wie die UEFA mit den veränderten Einreisebestimmungen umgeht und welche Regelung in diesem Fall in Kraft tritt, ist bislang allerdings noch nicht bekannt.

Borussias Sportdirektor Max Eberl (47) bestätigte aber in der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel der Fohlen beim VfB Stuttgart am Dienstagnachmittag, dass sich der Klub im Austausch mit der UEFA sowie Manchester City befindet, um die Eventualitäten miteinander zu klären.

Klubs sollen Sondergenehmigung für die Einreise der Gegner beantragen

Im Fall von RB Leipzig soll die UEFA nun gefordert haben, dass der Klub versucht eine Sondergenehmigung für die Einreise des FC Liverpool zu bekommen. Sollte das nicht klappen, soll wohl ein neutraler Spielort vorgeschlagen werden. Abschließend könne es zudem in Erwägung gezogen werden, das Heimrecht mit dem Gegner zu tauschen. Eine zeitliche Verschiebung des Spiels steht als letztes Mittel zur Verfügung. Sollte trotz der Optionen keine Lösung gefunden werden, kann die UEFA das jeweilige Spiel mit 0:3 gegen das Heimteam werten.

Zudem behält sich die UEFA vor zu entscheiden, ob es ein Hin- und Rückspiel geben wird oder das Achtelfinale im Rahmen eines einzigen KO-Spiels entschieden werden soll.