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Von Yannick Reinke, Judith Malter

Knappe Niederlage im Benefizspiel gegen die Ukraine Diese Gladbacher haben besonders auf sich aufmerksam gemacht

Rocco Reitz im Zweikampf mit Vitalii Buialskyi beim Benefizspiel am 11. Mai 2022 im Borussia-Park.

Rocco Reitz im Zweikampf mit Vitalii Buialskyi beim Benefizspiel am 11. Mai 2022 im Borussia-Park.

Borussia Mönchengladbach hat am Mittwoch (11. Mai 2022) beim Benefizspiel gegen die ukrainische Nationalmannschaft 1:2 (1:1) gespielt. Einzelkritik der GladbachLIVE-Redaktion.

Gladbach gegen die ukrainische Nationalmannschaft: Die Borussen-Profis in der Einzelkritik

Yann Sommer: Missverständnis mit Ginter beim 0:1 (9.). Ansonsten da, wenn er gebraucht wurde. Konnte sich kurz vor der Pause im Eins-gegen-Eins gegen Shaparenko auszeichnen.

Ab 46. Minute Tobias Sippel: Übernahm für Sommer gewohnt souverän. Parierte in der 67. und 90. Minute jeweils gut einen Distanzschuss, beim 1:2 in der 82. Minute wurde er auf dem falschen Fuß erwischt und war dann machtlos.

Matthias Ginter: Ließ in seinem vielleicht letzten Gladbach-Spiel Murdyk beim 0:1 davonlaufen, abgesehen davon mit solider Abwehrarbeit. War seltener mit vorne zu finden als gewohnt.

Ab 46. Minute Luca Netz: Bespielte wie gewohnt die linke Außenbahn. Schaltete sich immer mal wieder offensiv ein, zum Beispiel mit seinem Antritt in der 61. und einem Abschluss in der 84. Minute. Dort dann aber ohne die letzte Genauigkeit. Hinten klärte er zweimal aufmerksam.

Marvin Friedrich: Ließ sich mehrfach aus der Kette ziehen und fehlte dann hinten, so auch beim 0:1. Abgesehen davon mit einigen Klärungsaktionen.

Ab 46. Minute Ramy Bensebaini: War immer wach in den Zweikämpfen und ließ so wenig zu, ansonsten unauffällig.

Nico Elvedi: War aufmerksam in den Zweikämpfen und konnte in der 15. und 52. Minute jeweils höchster Not klären. Ein guter Auftritt des Schweizers. Musste in der 69. Minute angeschlagen raus.

Ab 69. Minute Torben Müsel: Lief nach der Systemumstellung im offensiven Mittelfeld auf. Dort mit einigen guten Ideen, die er aber nicht immer gut umsetzen konnte.

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Patrick Herrmann: Erledigte defensiv das, was er musste und bot sich immer wieder mit tiefen Läufen auf der rechten Seite an. In den Offensivaktionen dann aber glücklos.

Ab 46. Minute Stefan Lainer: Durchwachsener Auftritt des Österreichers. Ließ sich defensiv einmal überlaufen und konnte seinen Offensivdrang zu selten in Szene setzen.

Rocco Reitz: Zeigte sich im Mittelfeld engagiert in den Zweikämpfen, leistete sich allerdings den ein oder anderen Fehlpass und Ballverlust. Sein Distanzschuss in der 87. Minute war die einzige Ausgleichschance. Ein ordentlicher Auftritt des 19-Jährigen.

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Jonas Hofmann: Spielte auf der ungewohnten Sechser-Position. Dort zwar lauffreudig wie immer, aber offensiv unauffälliger als sonst.

Ab 46. Minute Manu Koné: Erst auf der Doppelsechs unterwegs, nach der Systemumstellung als alleiniger Sechser. Dort machte der Franzose eine unauffällige Partie ohne nennenswerte Highlights.

Conor Noß: Sehr aktiv im Angriff. Eroberte vor dem 1:1 in der 14. Minute den Ball im Pressing und schloss eiskalt ab. Immer anspielbar und mit guten Ideen.

Ab 46. Minute Florian Neuhaus: War im zweiten Durchgang der offensiv auffälligste Gladbacher. Vor der Bennetts-Chance in der 72. Minute eroberte er den Ball und legte gut rüber. Beim 1:2 etwas orientierungslos im Defensivzweikampf.

Joe Scally: Machte vor dem 1:1 vorne mit Druck und schaltete sich immer wieder offensiv ein. In der zweiten Halbzeit als Innenverteidiger unterwegs. Auch dort mit einem fehlerlosen Auftritt.

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Lars Stindl: Zeigte sich lauffreudig wie immer, war im Offensivspiel aber unauffällig. Seine einzige Torchance in der 33. Minute ging weit über das Tor.

Ab 46. Minute Keanan Bennetts: Hatte in der 72. Chance die Großchance zum 2:1, schoss aber aus 13 Metern weit drüber. Sichtlich bemüht, aber unterm Strich glücklos in seinen Aktionen.

Alassane Plea: War der auffälligste Borusse im ersten Durchgang. Leitete einige Angriffe gut ein und erzielte in der 31. Minute ein Abseitstor. Dazu mit ein paar weiteren Abschlüssen.

Ab 46. Minute Breel Embolo: Konnte seine körperliche Präsenz weniger ausspielen als sonst. Mit einigen guten Momenten beim Anlaufen, aber im Offensivspiel wenig eingebunden.