Auch Borussia-Coach stolperte Gladbach-Endspiel für DEN Trainer-Schreck der Bundesliga?
Horst Steffen steckt mit Werder Bremen zunehmend in der Krise. Nun kommt Gladbach ins Weserstadion.
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An der Weser ist die Lage angespannt! Die 0:2-Niederlage zu Hause gegen die TSG Hoffenheim am Dienstagabend zog laute Unmutsbekundungen der eigenen Fans nach sich.
Es war für die Grün-Weißen die neunte Partie nacheinander, die nicht gewonnen wurde. Eine Besserung erhofft man sich nun am Samstag im Kräftemessen mit Borussia Mönchengladbach.
Seoane musste nach Hinspiel gegen Werder gehen
Kurios: Schon vier Trainer mussten in dieser Saison nach einem Spiel gegen Werder gehen. Neben Dino Topmöller (Eintracht Frankfurt), Paul Simons (VfL Wolfsburg) und Erik ten Hag (Bayer Leverkusen) traf es nach dem Hinspiel auch Borussia-Coach Gerardo Seoane. An seiner Stelle steht mittlerweile Eugen Polanski bei den Fohlen an der Seitenlinie.
Wird das Duell gegen Gladbach nun zum Schicksalsspiel für Trainer Horst Steffen, der sich selbst den Ruf als Trainer-Schreck der Bundesliga erarbeitet hat?
Werder will von einem Endspiel nichts wissen. Trotz der sportlichen Krise und der zunehmenden Kritik stärkt Sportchef Clemens Fritz seinem Coach den Rücken. Nach der Pleite gab der frühere Nationalspieler eine klare Bestandsgarantie für den Trainerposten ab und unterstrich, dass Steffen nach wie vor sein komplettes Vertrauen hat. Das berichtet „buten un binnen“.
Bei Sky sagte Fritz: „Uns ist schon bewusst, in welcher Situation wir sind. Trotzdem bleiben wir ruhig.“ Er könne beobachten, wie Steffen „mit der Mannschaft wirklich intensiv Tag für Tag arbeitet und immer wieder auch Lösungen an die Hand gibt“. Fritz versicherte auch in der ARD, dass der Coach das Team noch erreicht. Der Verein müsse jetzt Geschlossenheit zeigen, um gemeinschaftlich aus dieser heiklen Phase herauszukommen.
Der Trainer selbst zeigt sich indes kämpferisch. Steffen unterstrich, er habe „keine Angst“ bezüglich seiner beruflichen Zukunft in Bremen. „Es ist nicht schön, solche Ergebnisse zu haben, das ist ärgerlich – auch für mich“, äußerte sich der 56-Jährige. Er ist sich sicher, zusammen mit der Mannschaft „die Kurve zu kriegen“.
Die Faktenlage ist allerdings eindeutig: Werder verharrt auf dem 15. Tabellenrang, mit einem Vorsprung von lediglich drei Punkten auf den Relegationsplatz. Die Mannschaft schaffte es in fünf der zurückliegenden sechs Begegnungen nicht, ein Tor zu erzielen. Auch Fritz steht bei den Fans immer mehr im Kreuzfeuer. „Ich bin lange genug bei Werder“, sagte der ehemalige Spielführer. „Und ich glaube, ihr könnt euch vorstellen, dass es natürlich auch nicht spurlos an mir vorbeigeht.“ (red)
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