Fans verlieren den Glauben Umfrage-Klatsche vor dem Keller-Krimi!
Der Mainzer Sheraldo Becker und Gladbachs Jens Castrop im Zweikampf.
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Für Gladbach kommt es am Samstag (15.30 Uhr/Sky) zu einem hochbrisanten Duell im Abstiegskampf. Die Reise führt zum VfL Wolfsburg, dem Vorletzten der Tabelle, und die Fohlenelf hat die letzten drei Bundesliga-Spiele gegen sie verloren. Die Ausgangslage ist also alles andere als rosig.
Die Stimmung unter den Anhängern ist am Boden, wie eine Online-Befragung auf „bild.de“ jetzt offenbart. Nur mickrige 16 Prozent der mehr als 12.600 Befragten haben Vertrauen in den ersten Sieg auf fremdem Platz in 2026. Im Gegensatz dazu erwartet eine erdrückende Mehrheit – ganze 60 Prozent – eine Pleite in der Stadt des Autoherstellers.
Wiedersehen mit Dieter Hecking
Die Kommentare der Fans sind mehr als deutlich. Die kleine Gruppe der Zuversichtlichen klickte auf: „Wolfsburg ist noch schwächer als Gladbach – die Fohlen werden gegen Ex-Coach Hecking gewinnen!“. Der Großteil der Schwarzseher entschied sich für die Antwort: „Ist doch typisch: Hecking wird mit seinen Wölfen natürlich gegen Borussia gewinnen!“. Zumindest hoffen 24 Prozent der Fans darauf, dass Borussia sich „irgendwie einen Punkt erkämpfen“ wird.
Für extra Zündstoff sorgt das Aufeinandertreffen mit Dieter Hecking (61). Von 2016 bis 2019 hatte der Coach das Sagen am Niederrhein. Obwohl er in der Spielzeit 2018/19 einen beachtlichen fünften Rang erreichte, wurde sein Posten an Marco Rose (49) übergeben – ein Fakt, den zahlreiche Anhänger nicht vergessen haben.
Und wie schätzt Eugen Polanski (40) die Lage vor dem Abstiegs-Kracher ein? Der Trainer der Fohlen gibt eine sachliche Einschätzung zum Kontrahenten: „Die Wolfsburger haben zuletzt bei Union Berlin gewonnen, dieses Erfolgserlebnis haben sie sich erarbeitet.“
Seit dem neuen Mann an der Seitenlinie sieht er einen „klaren spielerischen Ansatz“ und mahnt zur Vorsicht: „Jetzt haben sie wieder Selbstvertrauen getankt.“ Zugleich wittert er aber auch eine Möglichkeit: „Gleichzeitig haben sie zu Hause ihre Themen, und wie viele Mannschaften schauen auch sie auf die Tabelle und beschäftigen sich mit der Situation.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.