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Von Judith Malter

„Müssen geduldiger spielen“ Gladbachs Mittelfeld-Ass hadert mit Punktverlust und nennt Verbesserungsvorschläge

Florian Neuhaus kontrolliert den Ball im Heimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen den FC Augsburg.

Florian Neuhaus überzeugte sowohl bei den vergangenen Spielen der Fohlen als auch bei den Auftritten für das DFB-Team. Dennoch war der Mittelfeldspieler nach der Partie gegen den FCA alles andere als zufrieden.

Mönchengladbach - Es waren ereignisreiche Wochen für Borussias Florian Neuhaus (23). Noch nicht lange dabei, musste der Youngster der Fohlen mit der deutschen Nationalmannschaft jüngst eine verheerende 0:6-Niederlage gegen Spanien hinnehmen. Bei seinen Einsätzen gegen Tschechien und die Türkei mit dem DFB-Team hatte der Mittelfeldspieler jedoch zuvor überzeugt und gehörte zu den besten Spielern im Kader von Bundestrainer Joachim Löw (60).  So konnte der 23-Jährige gleich bei seinem Debüt für die Nationalmannschaft ein Tor erzielen, einen weiteren Treffer verhinderte das Aluminium nur knapp.

Erst vergangene Woche hatte Ex-Gladbacher Stefan Effenberg (52) das Mittelfeld-Juwel Borussias in den höchsten Tönen gelobt und ihm sogar in Aussicht gestellt, in naher Zukunft eine tragende Rolle im DFB-Team einnehmen zu können (GladbachLIVE berichtete). Das Ex-Fohlen im Interview mit „Sport1“: „Jetzt hat Löw die Möglichkeit, Konsequenzen zu ziehen. Und die muss er personell ziehen. Nicht mit Boateng, nicht mit Hummels, nicht mit Müller, in meinen Augen, aber mit den Spielern, die er jetzt noch zur Verfügung hat. Und warum denn nicht Neuhaus? Warum denn nicht? Warum soll‘ er nicht die Möglichkeit bekommen, mal über viele Spiele hinweg zu zeigen, dass er auch ein großes Potenzial hat. Dann muss man sich halt von dem einen oder anderen verdienten Spieler verabschieden. Punkt!“

Neuhaus: „Hätten gewinnen müssen“

Ein Ritterschlag für Neuhaus, der am vergangenen Wochenende nach der hohen Niederlage im Länderspiel jedoch in der Bundesliga mit Mönchengladbach einen weiteren Rückschlag verkraften musste. Zwar passte seine Leistung beim 1:1 gegen den FC Augsburg abermals und ihm gelang nach fünf Minuten sogar der Führungstreffer, zufrieden war Neuhaus aufgrund des Last-Minute-Ausgleichs der Gegner jedoch nach der Partie nicht. „Das Tor ist für mich zweitrangig. Es gibt für mich nach dem Spiel wenig Positives. Ich bin nicht zufrieden, weil wir zu Hause 1:1 gespielt haben in einem Spiel, dass wir hätten gewinnen müssen“, erklärt er im Interview auf Borussias Homepage.

Sehen Sie hier die Aussage von Borussia-Trainer Marco Rose zum späten Gegentreffer im Heimspiel gegen den FC Augsburg:

Der Ärger über das späte Gegentor sei sehr groß. „Das darf uns nicht passieren“, mahnt Neuhaus, der nach dem Spiel auch zugab, dass Borussia nach der frühen Führung nie zu einhundert Prozent die Kontrolle über die Partie bekommen zu haben. „Nach dem Platzverweis hätten wir die Führung aber über die Zeit bringen und auch ein zweites Tor nachlegen müssen. Das haben wir nicht geschafft und das ärgert mich sehr.“

Zeit, sich über den verlorenen Sieg aufzuregen, hat Neuhaus jedoch nicht. Denn bereits am Mittwoch (18.55 Uhr, Borussia-Park) steht mit dem Rückspiel gegen Schachtar Donezk in der Königsklasse gleich die nächste wichtige Partie auf dem Programm. Um bei diesem Spiel wieder als Sieger vom Platz zu gehen, hat Neuhaus einige Verbesserungsvorschläge. „Wir haben (gegen Augsburg Anm. d. Red.) zu einfach den Ball wieder hergegeben und hatten zu viele einfache technische Fehler in unserem Spiel in Situationen, in denen wir uns eigentlich nicht festspielen und auch nicht den Ball verlieren dürfen. Das darf uns nicht passieren, in solchen Momenten müssen wir einfach geduldiger spielen und weiter in Ballbesitz bleiben, weil uns Augsburg schon Räume geboten hat. In solchen Situationen hätten wir vielleicht noch einmal hintenherum spielen und nochmal verlagern müssen.“

Ob den Borussen das gelingt, wird sich dann am Mittwochabend nach dem Spiel zeigen. Zumindest das Hinspiel gegen die Ukrainer sollte den Fohlen Mut machen. Vor gut drei Wochen gewannen die Gladbacher das nämlich deutlich mit 6:0.