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„Fast schon unersetzbar“ Gladbach-Trainer adelt Mittelfeld-Star – bleibt der über Sommer hinaus?

Trainer Daniel Farke von Borussia Mönchengladbach (l.) beim Training am 28. Dezember 2022 im Gespräch mit Manu Koné.

Trainer Daniel Farke von Borussia Mönchengladbach (l.) beim Training am 28. Dezember 2022 im Gespräch mit Manu Koné.

Halb Europa reißt sich um ihn, Gladbach hat ihn (noch). In der Mannschaft von Trainer Daniel Farke (46) ist Manu Koné (21) einer der Fixpunkte im Mittelfeld. In einer Pressekonferenz am Freitag (10. Februar) sprach Farke über die Wichtigkeit seines Mittelfeldspielers.

Gladbach: Manu Koné ist für Farke  „untouchable“

Im Sommer drohen Borussia Mönchengladbach zwei hochkarätige ablösefreie Abgänge.

Auch wenn Sportdirektor Roland Virkus (56) die Hoffnung auf eine Vertragsverlängerung bei Marcus Thuram (25) und Ramy Bensebaini (27) offiziell noch nicht aufgegeben hat, wird er wohl zwei Stammspieler mit einem Gesamtmarktwert von 52 Millionen Euro (laut „Transfermarkt.de“) ziehen lassen müssen. 

Um auf dem Transfermarkt handlungsfähig zu sein, benötigt Borussia also Einnahmen durch Spielerverkäufe. Als heißester Verkaufskandidat gilt Mittelfeld-Juwel Manu Koné, der mit einem Marktwert von 25 Millionen Euro hinter Thuram auf einem mannschaftsinternen zweiten Rang liegt.

Dessen Vertrag am Niederrhein läuft noch bis 2025, was eine mögliche Ablöse nochmal erhöhen dürfte.

Bereits in den vergangenen Transferperioden gab es allerdings Gerüche um einen Wechsel des 21-Jährigen, zahlreiche europäische Top-Klubs (unter anderem Chelsea, Paris Saint-Germain oder der FC Liverpool) sollen an Koné interessiert gewesen sein. 

In der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel bei Hertha BSC betonte Trainer Daniel Farke allerdings die Wichtigkeit des französischen U21-Nationalspielers.

„Manu ist besonders in unserem Kader. Er bringt Dynamik mit, er bringt Tempo mit, er kann einfach auch mal einen Ball tragen und kann auch mal einen Spieler ausspielen. Das ist etwas ganz Wertvolles“, lobte der Trainer. 

Koné war bereits im Januar 2021 vom FC Toulouse nach Gladbach gewechselt, wurde jedoch zunächst ein halbes Jahr an seinen Heimatklub zurück verliehen.

Nachdem er in der Vorbereitung mit einer Innenbandverletzung im Knie einige Wochen ausgefallen war, konnte Ex-Trainer Adi Hütter (52) erst ab dem sechsten Spieltag auf den jungen Franzosen setzen. Von dort an verpasste er – abgesehen von zwei Gelbsperren – kein Pflichtspiel mehr.

Auch unter Daniel Farke ist Koné gesetzt, in der aktuellen Spielzeit stand er in 18 von 19 Bundesligaspielen auf dem Feld (ein Tor, eine Vorlage), nur das Auswärtsspiel bei Union Berlin verpasste er – natürlich – gelbgesperrt. 

„Ich habe es mal etwas überspitzt gesagt, für uns ist er eigentlich ‚untouchable‘, weil er einfach eine ganz, ganz hohe Qualität hat. Er ist für uns fast schon unersetzbar“, so Farke weiter.

„Untouchable“, unantastbar also. Die Worte des Gladbach-Trainers klingen nicht danach, als würde er seinen Mittelfeldspieler im Sommer abgeben wollen. 

Konés Zukunft dürfte also wahrscheinlich eines der heißesten Themen im kommenden Sommer-Transferfenster werden und eventuell auch zwischen Farke und Virkus für die eine oder andere Diskussion sorgen. 

Bis dahin hat Koné noch 15 Bundesligaspiele Zeit, in denen er weiter zeigen kann, wie wichtig er für Gladbach und Farke ist. 15 Spiele, wenn nicht eine weitere Gelbsperre dazwischenkommt. Aktuell steht er bei sieben.