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Von Judith Malter

7-Tages-Inzidenz bei 36,8! Nur 300 Fans bei Heimspiel gegen Wolfsburg erlaubt

Leere Sitzschalen im Borussia-Park in Mönchengladbach.

Leere Sitzschalen im Borussia-Park: Durch den massiven Anstieg der Corona-Zahlen sind im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg nur 300 Zuschauer zugelassen. Zahlreiche Plätze werden also freibleiben.

Mönchengladbach - Am Donnerstag hatte noch alles darauf hingedeutet, dass Borussia am Samstagabend (20.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg vor komplett leeren Rängen antreten muss. Borussia gibt dahingehend am Freitagmorgen zumindest teilweise Entwarnung.

Allerdings: Voll wird es bei dem zweiten Heimspiel der Gladbacher auch nicht besonders voll im Borussia-Park werden. Wie Borussia am Freitag auf ihrer Homepage bekannt gab, dürfen nur 300 Zuschauer bei der Partie im Stadion sein. Grund dafür sind die steigenden Infektions-Zahlen für das Corona-Virus in der Stadt Mönchengladbach.

7-Tages-Inzidenz in den vergangenen Tagen dramatisch gestiegen

Der Inzidenzwert in Mönchengladbach, der beschreibt, wie viele Neuinfektionen es pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in einer Stadt gegeben hat, ist nämlich in den vergangenen Tagen weiter gestiegen und liegt am Freitag bei 36,8. Aus diesem Grund hat das Gesundheits- und Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach die ursprünglich erteilte Ausnahmegenehmigung für 20 Prozent der Gesamtkapazität an Zuschauern im Borussia-Park für das Heimspiel der Gladbacher am Samstag widerrufen.

Die 300 zugelassenen Fans werden jetzt per Losverfahren aus den Personen ermittelt, die bereits ein Ticket für das Spiel erworben hatten. Die ausgelosten Personen werden in Kürze von Borussia per E-Mail informiert und erhalten gleichzeitig per print@home eine neue Eintrittskarte. Alle übrigen Ticketinhaber bekommen den Kartenpreis in den kommenden Tagen zurückerstattet.

Borussias Pressesprecher Markus Aretz informierte daher bereits am Donnerstag  in der Pressekonferenz zum Wolfsburg-Spiel darüber, dass die Partie aller Voraussicht nach ohne Publikum stattfinden muss. Zumindest das kann nun ausgeschlossen werden. Die Rückkehr zu einer Zuschauerzahl von 300 ist allerdings für die Fohlen-Fans und den Klub auch als Rückschlag zu werten. Beim ersten Heimspiel der Saison gegen Union Berlin waren erstmals wieder über 10.000 Zuschauer im Stadion.

Trainer Marco Rose (44) drückte jedenfalls schon in der Pressekonferenz sein Bedauern darüber aus, dass die Zuschauerkapazitäten nun wohl häufiger wieder zurückgefahren werden müssen: „Es ist schade, dass es nun wohl wieder vermehrt Spiele ohne Zuschauer geben wird, aber das gehört momentan einfach dazu. Es wird mehr getestet und die Infektionszahlen steigen von Tag zu Tag. Dennoch lassen wir es nicht ins Uferlose ausarten, da es klare Regeln und Konzepte gibt. So finden wir gemeinsam einen guten Weg, um die Pandemie zu überstehen und gleichzeitig weiterhin unsere Jobs ausüben zu können. Dennoch muss ich sagen, dass Fußball erst dann wieder der alte sein wird, wenn alle Fans ins Stadion dürfen. Man merkt, dass die Zuschauer vorsichtig sind. Es ist kein Stadionbesuch, wie er es früher einmal gewesen ist. Da müssen wir jetzt aber alle gemeinsam durch und werden das auch schaffen.“

Sehen Sie hier die komplette Pressekonferenz der Fohlen vor der Partie gegen den VfL Wolfsburg: