Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von GladbachLIVE steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Von Judith Malter

GladbachLIVE-Kommentar Borussia kommt nicht richtig in Schwung: Warum die Champions League nun eine Chance ist

Borussia-Spieler ärgern sich.

Nach vier Spieltagen hat Borussia fünf Zähler auf dem Bundesliga-Konto verbucht.

Mönchengladbach - Gladbach-Fans mussten in den vergangenen Tagen einige Enttäuschungen verkraften. Erst die sehr kurzfristige, coronabedingte Reduzierung der Zuschauerkapazität im Borussia-Park von rund 10.000 auf nur noch 300, dann auch noch ein erneutes Heimremis gegen den VfL Wolfsburg – und das ausgerechnet vor dem ersten Spiel in der Königsklasse.

Viel vorgenommen hatten die Fohlen sich für das Flutlicht-Spiel gegen die Wölfe. Zu gerne wollte das Team den Schwung aus dem zuletzt gewonnenen Derby nutzen, um nach einem enttäuschenden ersten Heimspiel gegen Union Berlin den ersten Heimsieg zu holen und sich schon mal für die schweren Aufgaben in der Champions League warmzuspielen. Was die Fohlenelf dann aber letztendlich auf den Platz brachte hatte wenig bis gar nichts mit der Königsklasse zu tun – ganz im Gegenteil.

Ideenlos, planlos und teilweise auch etwas ratlos wirkten die Gladbacher am Samstagabend. Bezeichnend, dass Borussia erneut einen Elfer benötigte, um einen eigenen Treffer zu erzielen. Leichtfertig, dass nach der Führung nicht konsequent verteidigt und so der Sieg aufs Spiel gesetzt wurde. Fünf Punkte aus vier Spielen – zu wenig.

Doch was sind die Gründe für Borussias derzeitige Verfassung? Klar, mit Alassane Plea fehlte gegen Wolfsburg der beste Fohlen-Scorer der vergangenen Spielzeit. Allerdings hat Gladbach auch ohne ihn genug Qualität im Kader, um das kurzfristig auszugleichen. Zu sehen war davon am Samstag allerdings wenig. Weder Lars Stindl, noch Marcus Thuram oder Breel Embolo sorgten auch nur ansatzweise für Wirbel im Strafraum. Auch die kräftezehrende Länderspielpause, in der Borussia zahlreiche Spieler abstellte, kann nur teilweise als Grund für den erneut schwachen Heimauftritt dienen. Geht Borussia etwa bereits vor dem Beginn der vielen englischen Wochen die Puste aus?

Hoffentlich nicht! Denn sollte das der Fall sein, könnte die Fohlenelf ganz schnell in eine Negativspirale rutschen. Nicht auszudenken, was das für Konsequenzen in allen Wettbewerben mit sich ziehen würde. Doch was tun, wo mit Inter Mailand nun ausgerechnet noch eine nahezu unlösbare Aufgabe auf die Elf vom Niederrhein wartet?

Borussia muss Underdog-Rolle in Mailand nutzen

Antwort: Sich die Underdog-Rolle in der Champions League zu Nutze zu machen! Denn allzu viel Druck sollten die Gladbacher in Mailand eigentlich nicht verspüren. Immerhin ist der letztjährige Europa-League-Finalist klarer Favorit. Sollte Gladbach dann widererwartend doch Punkte aus Italien entführen, könnte das auch auf das Auftreten in der Bundesliga positive Auswirkungen haben und dem Team neues Selbstvertrauen und Mut geben.

Ein unerwartetes Erfolgserlebnis könnte dann auch dabei helfen, die eigenen Fans bei Laune zu halten. Ansonsten werden wohl auch die nach so vielen Hiobsbotschaften irgendwann ungehalten.