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Von Judith Malter

Weiteres Frankreich-Talent im Anflug? Gladbach angeblich an Ismaël Doukouré dran

Ismaël Doukouré (Mitte) beim Spiel des FC Valenciennes gegen den FC Toulouse in der Ligue 2 am 2. März 2021.

Ismaël Doukouré (Mitte), hier beim Spiel des FC Valenciennes gegen den FC Toulouse in der Ligue 2 am 2. März 2021, soll das Interesse der Gladbacher geweckt haben.

Mönchengladbach - Dass Gladbach ein Faible für junge Talente hat, ist bekannt. Nicht umsonst wurde die Mannschaft des VfL bereits in den Sechziger Jahren „die Fohlen“ getauft. In den vergangenen Jahren kamen die Talente vermehrt aus Frankreich. Nun soll die Elf vom Niederrhein das nächste Frankreich-Juwel an der Angel haben. Das berichtet die nordfranzösische Tageszeitung „La Voix du Nord“.

  • Gladbach soll Ismaël Doukouré vom FC Valenciennes im Blick haben
  • Der 17-Jährige gilt als Top-Talent in seinem Heimatland Frankreich
  • Die Konkurrenz um den Abwehrspieler ist groß

Gladbach setzt auf Spieler aus Frankreich

Michaël Cuisance (21), Mamadou Doucouré (22) und im kommenden Sommer Kouadio Manu Koné (19) – sie alle sind junge, talentierte Spieler, die von Borussia Mönchengladbach an den Niederrhein geholt wurden. Daneben befinden sich mit Marcus Thuram (23), Alassane Plea (28) und Ramy Bensebaini (26) weitere Spieler, die zuvor Erfahrung in der französischen Ligue 1 gesammelt haben, im aktuellen Kader der Fohlenelf. 

Folgt ihnen allen im Sommer vielleicht noch ein weiteres Top-Talent aus dem Land des amtierenden Weltmeisters? Wenn es nach der französischen Regionalzeitung „La Voix du Nord“ geht, dann ja.

Wie das Blatt berichtet, sollen die Fohlen nämlich reges Interesse an einer Verpflichtung des französische Abwehrtalents Ismaël Doukouré (17) des Ligue 2-Vertreters FC Valenciennes haben. Demnach zählt Gladbach neben Liga-Konkurrent Hertha BSC zu jenen Klubs, die sich mit dem 17-jährigen Innenverteidiger beschäftigen.

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Der in Lille geborene Doukouré hat ivorische Wurzeln und schaffte im Sommer 2020 den Sprung aus der U19 des VAFC in den Profikader. Seitdem kam er in 16 Ligue-2-Partien sowie in drei Pokalspielen der Nordfranzosen zum Einsatz. Doukouré überzeugt mit gutem Stellungsspiel, starker Physis und seinem Tempo so sehr, dass er in seiner Heimat immer häufiger mit Leipzigs Dayot Upamecano (21) verglichen wird, der ebenfalls aus der Jugend von Valenciennes stammt.

In Frankreich gilt der gerade einmal 17-Jährige als Wunderkind, gab trotz seines jungen Alters am 17. Oktober 2020 sein Profi-Debüt und wird seit dem 25. Spieltag regelmäßig eingesetzt. Klingt ganz nach jemandem, der in das Profil der Fohlen passen könnte.

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Allerdings: Doukouré besitzt beim FC Valenciennes noch einen Vertrag bis 2023. Eine Verpflichtung des verheißungsvollen Talents könnte also recht kostspielig für den VfL werden. Laut französischen Medien soll die Ablöse-Forderung mindestens sechs Millionen Euro betragen.

Unwahrscheinlich, dass die Fohlen in der Corona-Zeit ausgerechnet für ein Talent so tief in die Tasche greifen. Immerhin hatte Sportdirektor Max Eberl noch vor kurzem in einer Pressekonferenz erklärt: „Den Kader qualitativ noch stärker oder von der Quantität her noch größer zu machen, das wird nicht passieren.“

Konkurrenz um Doukouré soll groß sein

Ein Transfer des Abwehrspielers könnte also auch von möglichen Abgängen aus dem aktuellen Kader abhängig sein. Hinzukommt: Die Konkurrenz um Ismaël Doukouré soll nach Angaben der französischen Medien groß sein.

So sollen neben Hertha BSC auch der FC Everton, der FC Arsenal, Juventus Turin, die AS Rom, Atalanta Bergamo, Benfica Lissabon, der FC Barcelona sowie insgesamt fünf französische Erstligisten um die Gunst des Youngsters buhlen.

Ob sich der 17-Jährige also am Ende wirklich für Borussia entscheidet, bleibt offen. Einfügen würde er sich aber sicherlich prächtig am Niederrhein: Neben zuvor erwähnten Doucouré, Plea, Thuram und Bensebaini befinden sich mit Ibrahima Traoré (33), Denis Zakaria (24) und Assistenztrainer Oliver Neuville (47) weitere französisch-sprachige Spieler im Kader der Fohlen. Zumindest der Wohlfühl-Faktor wäre dabei also schon mal garantiert.