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Von Achim Müller

Gladbachs Auszeit-Manager offenbar fleißig Angelt Borussia sich das nächste Frankreich-Juwel?

Kouadio Koné (l.) vom FC Toulouse, hier am 14. September 2020 im Duell mit Aetan Weissbeck (r., Sochaux), kontrolliert den Ball.

Kouadio Koné (l.) vom FC Toulouse, hier am 14. September 2020 im Duell mit Aetan Weissbeck (r., Sochaux), soll bei Borussia Mönchengladbach im Gespräch sein. 

Mönchengladbach - Offiziell befindet sich Gladbach-Manager Max Eberl im Auszeit-Modus. Der 47-Jährige ist am Freitagabend (20.30 Uhr), wenn der Rekordmeister Bayern München zum Bundesliga-Topspiel in den Borussia-Park kommt, auch nicht auf der Bildfläche. Das hatte Eberl im vergangenen Dezember, nach seiner Vertragsverlängerung bis 2026, mitgeteilt. Durchschnaufen bis Ende Januar, so die Botschaft.

Gladbach: Kommt Kouadio Koné aus Toulouse an den Niederrhein?

Hinter den Kulissen ist Max Eberl mit seinem „Team Sport“ allerdings offenbar nicht ganz untätig gewesen. Zumindest wenn stimmt, was mittlerweile bereits mehrere Medien berichten: Gladbach will Kouadio Koné (19) vom französischen Zweitligisten FC Toulouse verpflichten.

Angeblich habe die Borussia bereits ein Angebot für den zentralen Mittelfeldspieler mit französischem Pass gemacht. Von neun Millionen Euro inklusive Bonus-Zahlungen ist die Rede. Konés Marktwert soll bei rund fünf Millionen Euro liegen. Sein Vertrag in Toulouse läuft noch bis 2022.

Offiziell bestätigt ist das alles aber nicht. Ebenso wenig, dass Borussia sich bereits mit Klub und Spieler geeinigt habe. Gladbach soll sich im Fall Koné, der seit der U19 für Toulouse spielt und U-Nationalspieler seines Landes ist, gegen namhafte Mitbewerber wie AC Mailand durchgesetzt haben. Zudem ist das Gerücht durchgesickert, dass Koné bereits in der aktuellen Winter-Transferphase an den Niederrhein wechseln könnte.

Bislang hatten Eberl und Fohlen-Trainer Marco Rose (44) allerdings kommuniziert, dass kein Spieler (bis auf Scally) mehr kommen solle im Januar, was allerdings auch, mit Blick auf Koné, transfertaktische Gründe gehabt haben könnte.

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Eberl hatte vor seiner Auszeit über seine Ziele mit Borussia gesagt: „Es ist nicht die Zeit, explizit darüber zu sprechen. Aber wir wollen diesen Klub weiter nach oben bringen und weiter stabilisieren. Wir wollen zeigen, wir sind kein kleiner Verein.“

Wie im Fall von Koné? Der Mittelfeldspieler gilt in Frankreich als Top-Talent, ist schon Stammspieler bei Toulouse, das in der „Ligue 2“ zurzeit Platz zwei in der Tabelle belegt.

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Sollte Koné tatsächlich ein Borusse werden, könnte das ein Hinweis dafür sein, dass Gladbach im Sommer im Mittelfeld Personal verlieren wird. So steht der Schweizer Nationalspieler Denis Zakaria (24/Marktwert 40 Millionen Euro/Vertrag 2022) bei zig Top-Klubs, unter anderem auch Bayern München und Manchester City, auf der Transferliste. Und auch Nationalspieler Florian Neuhaus (23, Marktwert 30 Mio./Vertrag bis 2024) soll das Interesse der Bayern geweckt haben.

Wegen Thuram und Plea: Gladbach hat sich einen Namen gemacht

Mit französischen Spielern hat Borussia in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht. Wie bei den Transfers der Top-Stürmer Alassane Plea (27) oder Marcus Thuram (23). Die beiden sind als Fohlen zu Nationalspielern im Land des amtierenden Weltmeisters geworden. Das dürfte ein Kouadio Koné samt seines Berater-Stabes sicherlich auch auf dem Radar haben, sollte Borusse Koné tatsächlich haben wollen.