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Von Achim Müller

So lief der Gehalts-Verzicht wirklich ab Gladbach-Manager enthüllt Kabinen-Details

Manager Max Eberl erlebt mit Borussia Mönchengladbach wegen der Corona-Krise schwere Zeiten. Es stehen Jobs beim VfL auf dem Spiel.

Manager Max Eberl erlebt mit Borussia Mönchengladbach wegen der Corona-Krise schwere Zeiten. Es stehen Jobs beim VfL auf dem Spiel.

Mönchengladbach - Bei Borussia haben sie in Zeiten der Coronavirus-Krise ein Zeichen gesetzt. Bosse, Trainer, Profis – sie alle verzichten auf Teile des Gehalts, damit der Klub die plötzliche wirtschaftliche Notlage überstehen kann. Als erster Verein hierzulande gab der VfL jüngst diese Maßnahmen bekannt.

Gehalt: Auch U23-Spieler verzichten

Manager Max Eberl (46) hat nun im Borussia-Podcast weitere Details zu diesem Thema verraten. So, dass auch die Borussia-Bubis, die U23, die in der Regionalliga West spielen, auf Gehalt verzichten wollen.

Eberl sagt: „Wir hatten am Montag die DFL-Sitzung in Frankfurt. Dort wurde uns die Lage der Liga geschildert. Uns ist relativ eindeutig gesagt worden, was das für den deutschen Fußball bedeuten kann. Wir haben dann sofort alle Funktionsträger, die Trainer und das Team, bei uns im Verein darüber informiert.“

„Gemeinsam Borussia“-Schals hielten die Gladbacher Profis nach dem Hinrunden-Sieg in Leverkusen hoch. Nun beweisen sie mit ihrem Gehaltsverzicht, dass sie hinter dieser Aussage auch stehen.

„Gemeinsam Borussia“-Schals hielten die Gladbacher Profis nach dem Hinrunden-Sieg in Leverkusen hoch. Nun beweisen sie mit ihrem Gehaltsverzicht, dass sie hinter dieser Aussage auch stehen.  

Das Thema Gehaltsverzicht war zu diesem Zeitpunkt offenbar in den Köpfen der Kabinen-Häuptlinge um Lars Stindl (31), Yann Sommer (31), Matthias Ginter (26), Tony Jantschke (29) oder Oscar Wendt (34) schon drin. Eberl: „Die Jungs hatten sich da schon Gedanken gemacht. Stephan Schippers und ich hatten schon vor der DFL-Sitzung mit dem Mannschaftsrat zusammengesessen. Die Lage ist für uns als Verein Borussia Mönchengladbach extrem kompliziert. Damit konnte keiner rechnen. Das haben wir dem Mannschaftsrat auch so gesagt – und der Mannschaftsrat hat dann mit der restlichen Mannschaft gesprochen.“

Eberl ergänzt: „Ich habe dann auch noch mal mit der Mannschaft gesprochen. Schließlich ist die Mannschaft auf uns zugekommen und hat mitgeteilt, dass sie helfen wollen, dass sie unseren Mitarbeitern und dem Verein unter die Arme greifen wollen. Nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten. Das ist ein großartiges Zeichen gewesen. Wir haben dann noch zwei, drei Tage besprochen, wie das aussehen, was das bedeuten kann, und dann haben wir eben am Donnerstag verkünden können, dass die Mannschaft auf Gehalt verzichten möchte.“

Borussia drohen Millionen-Verluste

Eberl sagt weiter: „Der Trainerstab möchte auf Gehalt verzichten. Selbst Teile des Staffs möchten auf Gehalt verzichten. Unsere U23-Mannschaft ist auch auf uns zugekommen und möchte auf Gehalt verzichten. Das ist ein eindrucksvolles, großes Zeichen. Das haben wir als Klub gerne angenommen.“

Borussia droht durch die Spielpause in der Bundesliga wegen der Coronavirus-Pandemie ein hoher zweistelliger Millionen-Verlust. TV-Gelder, Sponsoren-Ausschüttungen, Zuschauereinnahmen, um nur einige Beispiele zu nennen, stehen auf der Kippe. Auch ist der Borussia-Park nahezu lahmgelegt. Sportsbar, Fohlen-Shop und Hotel sind geschlossen.

Die Liga pausiert zunächst bis April

Der Rubel rollt nicht mehr beim VfL. Nun sind sogar Jobs von Mitarbeitern in Gefahr. Einige sind bereits in Kurzarbeit. Die Deutsche Fußball Liga hat vorerst bis Anfang April den Spielbetrieb ausgesetzt, eine Pausen-Verlängerung ist wahrscheinlich. Spiele mit Zuschauern werden in den kommenden Wochen wohl gar nicht mehr stattfinden können.

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