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Von Achim Müller

Duell mit Nagelsmann in Heimatstadt Darum ist Rose so heiß auf Leipzig

Das Hinspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig endete 1:3.

Das Hinspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig endete 1:3.

Mönchengladbach - Es kein normales Spiel für Marco Rose. Der 43-Jährige kommt am Samstag (18.30 Uhr) erstmals als Cheftrainer eines Fußball-Bundesligisten nach Leipzig.

In jene Stadt, in der seine Lebensgefährtin Nikola Pietzsch, eine ehemalige Handball-Nationalspielerin, mit der gemeinsamen Tochter lebt. Leipzig, Metropole Sachsens mit rund 560.000 Einwohnern, das ist die Stadt, in der Rose einst unter dem DDR-Regime aufwuchs.

Seine Mutter machte bei den sogenannten „Montagsdemonstrationen“ mit, als Hunderttausende DDR-Bürger mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ gegen die politischen Verhältnisse friedlich demonstrierten. Rose war 13 Jahre alt, als die innerdeutsche Grenze zwischen Ost und West fiel, an jenem 9. November 1989.

Marco Rose freut sich auf ein „sehr intensives“ Spiel

Mit Blick auf das nahende Duell bei RB Leipzig sagt Rose: „Ich freue mich auf meine Heimatstadt und darauf, dass viele Freunde von mir im Stadion sein werden. Und ich freue mich auf ein sehr intensives Fußballspiel, das dann hoffentlich von uns so bestritten wird, dass wir eine Chance haben, dort Punkte mitzunehmen.“

Mit einem Sieg könnte Borussia in der Tabelle an Spitzenreiter RB vorbeiziehen. Es liegt nicht nur deshalb eine besondere Brisanz über dem nahenden Liga-Gipfel.  Es kommt auch zum Duell mit Kollege Julian Nagelsmann (32). Beide Trainer gelten aktuell als die aufgehenden Sterne in ihrer Gilde. Es soll rund um die Leipziger RB-Zentrale schon das eine oder andere verwunderte Gesicht gegeben haben, als durchgesickert war, dass der Rangnick-Nachfolger Nagelsmann heißen würde – und nicht Rose.

Letzterer hatte schließlich bei der Mutterzentrale, in Salzburg, das RB-Gen von der Jugend- bis in den Senioren-Bereich eingepflanzt bekommen, gewann nicht nur als Coach die UEFA-Youth-League 2017, sondern holte später als Cheftrainer in Österreich die Meisterschaft (2018), ein Jahr später das Double, ehe er dann im vergangenen Juni am Niederrhein beim VfL anheuerte.

Marco Rose sammelte in Leipzig erste Trainererfahrungen

Liverpools Jürgen Klopp (52) nannte ihn seinerzeit den „gehyptesten Trainer von allen“. Der kommt nun in offizieller Mission zurück in seine Heimatstadt, wo er einst für Rotation, Lokomotive und VfB Leipzig spielte, später erste Trainererfahrungen bei
Lok Leipzig sammelte.

Rose dürfte nur zu gerne mit Borussia eine Duftmarke in der RB-Arena hinterlassen wollen, so auch die Hinspiel-Pleite (1:3) nach Dreierpack von Nationalstürmer und Fohlen-Schreck Timo Werner (23) vergessen machen.

Rose: „Wir müssen in Leipzig mutiger sein als bei den letzten Auswärtsspielen. Diese Forderung schicke ich jetzt schon mal an meine Jungs.“ Denn diese Auswärts-Mission ist für den Gladbach-Trainer alles andere als Liga-Alltag.

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