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Von Jannik Sorgatz, Hannah Gobrecht

„Probleme mit dem Ball“ Borussen fehlt der Punch in Bremen

Marco Rose wollte seiner Mannschaft trotz des 0:0 beim Tabellenvorletzten Werder Bremen keinen Vorwurf machen.

Marco Rose wollte seiner Mannschaft trotz des 0:0 beim Tabellenvorletzten Werder Bremen keinen Vorwurf machen.

Bremen - Borussia Mönchengladbach muss sich mit einem torlosen Remis bei Werder Bremen begnügen. Im Anschluss bemängelten die Borussen vor allem die fehlende Durchschlagskraft und Präsenz in der Offensive. Chefcoach Marco Rose (43) wollte seinen Spielern aber keinen Vorwurf machen. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Neuhaus: „Für die neutralen Zuschauer war es eine packende Partie. Wir sind nicht ganz so zufrieden. Wir wollten das Spiel gewinnen, das haben wir nicht geschafft. Deswegen fahren wir mit keinem guten Gefühl nach Hause. Uns hat die Durchschlagskraft im letzten Drittel gefehlt. Uns hat die Präsenz gefehlt, um dann den Punch zu setzen. Schade, dass keiner meiner Schüsse reingegangen ist. Ich hätte gerne ein Tor gemacht, das ist mir leider nicht gelungen.“

Christoph Kramer: Bremen hat viel Hektik reingebracht

Christoph Kramer: „Wir nehmen den Punkt unter dem Strich mit. Wir hatten das Spiel weitestgehend unter Kontrolle, auch wenn es am Ende hektisch wurde. Wir hatten aber zu wenig Tiefe über die Flügel und haben die Halbräume nicht so gut besetzt. Wir wissen natürlich, dass Bremen mit dem Rücken zur Wand steht. Sie haben unheimlich viel Leidenschaft reingelegt und viel Hektik reingebracht. Wir haben uns davon nicht aus der Ruhe bringen lassen, aber haben einige Sachen nicht gut ausgespielt. Nach langen Ballbesitzphasen haben wir die Bremer immer wieder ins Spiel kommen lassen.“

Marco Rose: „Nicht genügend gute Bewegungen“

Gladbach-Trainer Marco Rose: „Insgesamt ist es ein Punkt, mit dem wir leben müssen. Werder Bremen hat ein wirklich starkes Spiel gemacht und uns viele Aufgaben gestellt. Wir hatten vor allem mit dem Ball Probleme, haben uns aber auch gegen den Ball reingeworfen und das Tor mit allem, was wir hatten, verteidigt. Weiter vorne hatten wir nicht genügend gute Bewegungen. Gegen gute und aggressiv anlaufende Bremer steht deshalb auch vorne die Null. Ich kann meiner Mannschaft trotzdem keine Vorwürfe machen, weil sie die Intensität aufgenommen und dagegengehalten hat und kämpferisch ans Limit gegangen ist.“

Werder-Trainer Florian Kohfeldt: „Beide Mannschaften hätten gewinnen können. Es war ein sehr gutes Bundesligaspiel. Wir haben nicht davon profitiert, dass Gladbach schlecht war, sondern Gladbach war gut. Aber wir waren heute auch gut. Ich bin darin bestätigt worden, dass wir körperlich auf einem ganz anderen Niveau sind als vor der Pause. Wir müssen weiter komplett fokussiert bleiben. Wir haben noch sieben Finalspiele.“