Polanski gibt Einblicke „Ist nur menschlich, dass man vielleicht einen Ticken zu viel will“
Eugen Polanski steht zu Rocco Reitz.
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Der Druck auf Borussia Mönchengladbach ist riesig! Am Sonntag (15.30 Uhr) muss beim SC Freiburg nach einer Serie von sechs Bundesliga-Partien ohne Erfolgserlebnis dringend ein Dreier her. Aber genau bei diesem wichtigen Vorhaben fehlt mit Rocco Reitz (23) eine zentrale Figur aufgrund einer Sperre.
Ein schmerzlicher Ausfall, das unterstreicht auch Coach Eugen Polanski (39): „Einen Spieler eins zu eins zu ersetzen, ist eigentlich nie möglich, da jeder Spieler im Kader ein individuelles Profil mitbringt. Besonders bei Rocco, was dessen Laufpensum, Zweikampfhärte und Dynamik angeht.“
Eugen Polanski: „Das ist ein positives Zeichen und spricht für den Kader“
Trotzdem zeigt sich der Trainer zuversichtlich: „Gleichzeitig habe ich mehrere gute Optionen im Kopf, wie wir auf den Ausfall reagieren können. Das ist ein positives Zeichen und spricht für den Kader.“
Nico Elvedi (29) wird in Freiburg die Binde von Reitz bekommen. Für den Eidgenossen, der schon mehr als ein Jahrzehnt für die Borussia spielt, ist es das erste Mal als Kapitän von Beginn an in der Bundesliga. Bislang hatte er die Mannschaft nur ein einziges Mal in einer Pokalpartie (beim 1:2 gegen St. Pauli) von Anfang an aufs Feld geführt.
Allerdings erstickt Polanski alle Gerüchte über einen permanenten Tausch im Keim und macht deutlich, dass es sich hierbei um eine Ausnahme handelt. So gibt er seinem etatmäßigen Spielführer Reitz ganz klar Rückendeckung. Der Coach verwies auf eine Unterhaltung mit Reitz im September, bei der er das Gefühl hatte, der Spieler würde sich über die Rolle zu sehr den Kopf zerbrechen. Das berichtet „bild.de“.
„Auch Rocco liegt dieser Verein ungemein am Herzen. Dann ist das nur menschlich, dass man vielleicht einen Ticken zu viel will“, erläuterte Polanski. Er erzählte ihm von einem Beispiel aus seiner Zeit als aktiver Profi, in der er selbst alles gleichzeitig versucht habe – den perfekten Pass, die ideale Flanke und den Torabschluss, was aber nicht klappen kann. Für Polanski war die Sache mit der Binde nach dieser Unterhaltung erledigt.
Seit diesem Zeitpunkt hat sich bei Reitz einiges entwickelt. „In den letzten Spielen war er wieder nah an seinen 100 Prozent“, meint der Trainer, der sich von seinem Spieler jedoch zukünftig eine höhere Torgefährlichkeit erhofft. Seine Botschaft zur jetzigen Lage ist klipp und klar: „Der Nico wird die Binde jetzt in Freiburg tragen – und dann nächste Woche wieder abgeben.“ (red)
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