Wutrede nach Pleite Auch Elvedi rechnet knallhart mit Gladbach ab
Nico Elvedi übernimmt Verantwortung nach Gladbachs Debakel.
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Für Nico Elvedi (29) war sein 302. Einsatz in der Bundesliga ein absoluter Tiefpunkt. Die 1:5-Niederlage in Hoffenheim geriet für den Schweizer zu einer persönlichen Katastrophe. Der sonst so sichere Verteidiger patzte mehrfach. Ein fataler Fehlpass direkt zu Andrej Kramaric (34) leitete den Horror-Nachmittag ein. Obendrein wurde er beim fünften Gegentor von Youngster Max Moerstedt (20) vorgeführt, der damit sein Bundesliga-Debüttor feierte.
Trotzdem zeigte Elvedi nach dem Spiel Größe. Er mied keine Mikrofone und sprach die katastrophale Leistung des Teams ungeschönt an. Die schonungslose Bilanz des Abwehrspielers: „Das war ein Spiel zum Vergessen. Von Beginn an haben wir schlecht gespielt und auch in dieser Höhe verdient verloren. Wir haben zu viele eigene Fehler gemacht und zu viele Zweikämpfe verloren. Uns war bewusst, dass Hoffenheim sehr intensiv agiert und früh presst. Trotzdem haben wir es nicht geschafft, sauber von hinten herauszuspielen. In der zweiten Halbzeit war es etwas besser, insgesamt können wir aber überhaupt nicht zufrieden sein.“ Das berichtet „bild.de“.
Was den Routinier besonders wurmte, waren die beiden Treffer, die man sich kurz vor dem Pausenpfiff einfing. Anstatt eines 0:2-Rückstands stand plötzlich ein hoffnungsloses 0:4 auf der Anzeigetafel – ein echter Nackenschlag. „Das war der schlimmste Zeitpunkt, die Tore zu bekommen“, monierte Elvedi. „Mit zwei Toren Rückstand wäre auf jeden Fall in der zweiten Halbzeit noch mehr möglich gewesen. Das darf uns nicht passieren. Sehr ärgerlich. Ein bisschen naiv, dass wir da noch diese zwei Tore bekommen.“
Immerhin gab es einen winzigen Lichtblick an diesem düsteren Tag. Der neue Spieler Kota Takai (21) durfte für die komplette zweite Hälfte ran und bekam so bei seinem zweiten Auftritt für die Borussia 45 Minuten Spielpraxis in der Bundesliga.
Über die Zusammenarbeit mit dem jungen Japaner fand Elvedi lobende Worte: „Ja, es läuft gut. Klar braucht es immer ein bisschen Zeit, bis sich neue Spieler in die Mannschaft einfinden. Aber ich glaube, das geht relativ schnell. Wir standen in der zweiten Halbzeit ganz gut und auch er fühlt sich da wohl.“ (red)
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