Gladbach-Spiel in Hamburg Entscheidung gefallen! So steht es um das HSV-Dach
Hierhin richteten sich auch die Blicke der Gladbach-Fans: das Hamburger Volksparkstadion.
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Alarmstimmung in Hamburg! Das einsetzende Tauwetter hat die Verlegung der Begegnung zwischen dem Hamburger SV und Bayer 04 Leverkusen erzwungen. Der Grund dafür: gravierende „Sicherheitsbedenken“ am Dach des Stadions.
Seitdem gab es das große Bangen: Steht auch das Gastspiel von Borussia Mönchengladbach am Samstag (15. Januar 2026) vor dem Aus?
Vorsichtiger Optimismus beim HSV – dann Klarheit
Die Absage der Leverkusen-Partie kam am Dienstagabend extrem spontan, nur zweieinhalb Stunden vor dem geplanten Anstoß. Die offizielle Verlautbarung des HSV war: „Statische Sicherheitsbedenken in Folge des extremen Tauwetters“. Durch das Schmelzwasser hatten sich Dellen in der Dachmembran gebildet, die sogar den darunter verlaufenden Steg, bekannt als Catwalk, in eine gefährliche Schräglage brachten.
Ein entsprechendes Foto teilte der HSV auf Instagram. „Unser Fokus liegt jetzt darauf, das Spiel am Samstag gegen Mönchengladbach zu realisieren“, äußerte sich Stadionchef Daniel Nolte gegenüber Dazn.
Nolte bekräftigte, dass die heikle Dachsituation sich erst im Verlauf des späten Nachmittags entwickelt habe und die Spielabsage aus Sicherheitserwägungen „unumgänglich“ gewesen sei. Diese kurzfristige Entscheidung sorgte natürlich für massiven Frust bei den bereits angereisten Fans aus Leverkusen, wie unter anderem die „Rheinische Post“ berichtete. Jetzt wird fieberhaft nach einem Ersatztermin gesucht.
Für die Partie der Gladbacher am Samstag um 15.30 Uhr vor den erwarteten 57.000 Fans im Volksparkstadion war die Durchführung also weiterhin ungewiss. Laut einem Bericht der „Mopo“ gab es am Mittwoch „vorsichtigen Optimismus“, eine „finale Aussage“ werde aber erst „zeitnah“ erwartet.
Am Donnerstag dann Klarheit: Das Spiel kann stattfinden!
„Wir freuen uns sehr, dass sich die Lage dank der zielgerichteten Arbeit der Höhenretter und dank der unterstützenden Plustemperaturen entspannt hat“, sagte Nolte am Donnerstag: „Es wurden keine nachhaltigen Schäden festgestellt. Die noch auf dem Dach befindlichen Schneereste werden nun wie vorgesehen in den nächsten Tagen tauen und normal abfließen.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.