Wut-Rede nach nächster Pleite Gladbach-Profi rechnet knallhart ab
Yannik Engelhardt ist bedient.
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Die Krise bei Borussia Mönchengladbach spitzt sich dramatisch zu. Am Niederrhein herrscht Alarmstimmung. Die 0:3-Niederlage gegen Frankfurt bedeutet für die Fohlenelf das sechste sieglose Match hintereinander. Die Gefahr des Abstiegs wird immer greifbarer.
Was die Sache besonders frustrierend macht: Eine Torschuss-Statistik von 20:12 zugunsten der Borussia ist am Ende wertlos und verstärkt den Frust über die Pleite nur noch.
Yannick Engelhardt legt Finger in die Wunde
Genau diese Schönfärberei will Mittelfeld-Akteur Yannik Engelhardt (25) nicht länger hinnehmen. Er hat genug davon, sich für gute Ansätze ohne Ertrag feiern zu lassen. Für ihn ist klar, dass eine knallharte Aufarbeitung her muss.
Seine Worte sind unmissverständlich: „Dass wir so ein Spiel am Ende mit 0:3 verlieren, hat ja Gründe. Und die müssen wir uns jetzt sehr klar ins Gesicht sagen!“ Und er fügte hinzu: „Wenn wir bei 20 Torschüssen so gut wie gar nicht gefährlich sind und am Ende da null Tore stehen, dann war vielleicht die letzte Gier nicht da. Die Fans haben uns nach dem Schlusspfiff einen klaren Auftrag erteilt – wir müssen jetzt sofort Ergebnisse liefern!“ Das berichtet „bild.de“.
Schon am Sonntag (15.30 Uhr) wartet mit dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg die nächste Herausforderung. Engelhardt, der zwei Saisons für die Breisgauer aktiv war, schickt eine Warnung voraus.
„Ich habe selbst zwei Jahre in Freiburg gespielt, ich weiß, dass es da eklig wird“, erklärt der Mittelfeldmann. Trotzdem macht er auch eine klare Ansage und verlangt einen Sieg: „Aber das ist jetzt auch keine Übermannschaft, wir müssen endlich auch mal gegen ein Team aus den Top-Sieben der Liga drei Punkte erzwingen.“
Auch Mannschaftskapitän Rocco Reitz (23) nahm nach der Partie kein Blatt vor den Mund. „Am Ende hatten wir einfach zu wenige Abschlüsse, die wirklich auf das Frankfurter Tor gingen, da waren wir nicht zwingend genug“, so seine ehrliche Analyse. Er gab zu, dass der Frankfurter Erfolg in Ordnung gehe.
Ein Sinnbild für die harmlose Offensive: Der eingewechselte Wael Mohya, mit gerade einmal 17 Jahren, verbuchte nach seiner Einwechslung die größte Möglichkeit für Gladbach. Reitz betont aber, dass sich im Team jeder der heiklen Lage bewusst sei: „Jedem ist die Situation bewusst, in der wir uns befinden. Wir müssen uns gemeinsam dagegen wehren, nicht weiter unten rein zu rutschen.“ (red)
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