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Von Piet van Riesenbeck

Bundesliga-Topspiel im Borussia-Park So viel RB-DNA steckt in Gladbach

Marco Rose (r.) und Stefan Lainer (l.) spielten im September 2018 gemeinsam mit Salzburg gegen Rapid Wien.

Marco Rose (r.) klatscht als Salzburg-Trainer RB-Profi Stefan Lainer (l.) im September 2018 auf den Hintern.

Mönchengladbach - Wenn Borussia am Samstag (18.30 Uhr) im Top-Spiel den Spitzenreiter RB Leipzig empfängt, trifft ein Gladbacher auf die alten Team-Kollegen. Hannes Wolf (21) wurde zu Beginn der Saison aus Sachsen an den Niederrhein verliehen. Der Österreicher kam 2019 vom Salzburger Red-Bull-Mutterschiff zur Neben-Filiale in Leipzig.

Neu-Fohlen mit RB-Ausbildung

Hannes Wolf wurde in der RB-Fußball-Akademie ausgebildet. Er durchlief ab der U16 alle Jugendmannschaften in Salzburg. Über das RB-Farmteam FC Liefering fand der Offensiv-Spieler den Weg zu den Profis. Borussia ist seit der Pubertät seine erste Station außerhalb des RB-Kosmos.

Die Leihgabe aus Leipzig hat die Spielphilosophie des RB-Fußballs fest verinnerlicht: Schnelles Umschaltspiel, Gegen-Pressing und hohe Laufbereitschaft. Doch Wolf ist bei weitem nicht der einzige Gladbacher, der diese RB-DNA in sich trägt.

Vom Lokal-Rivalen in die RB-Schule

Der gebürtige Leipziger Marco Rose (44) ist als Fußballlehrer ebenfalls durch die die RB-Schule gegangen. Nach dem Wechsel vom RB-Rivalen Lokomotive Leipzig nach Österreich 2013 arbeitete sich Rose von Salzburgs U16, über die U18 zur ersten Mannschaft hoch. Der heutige Fohlen-Trainer ist nicht nur Träger der RB-DNA – er hat sie viel mehr über Jahre hinweg mitgeprägt.

Gleiches gilt für Roses Offensiv-Coach Alexander Zickler (46). Der frühere Bayern-Star wechselte noch zu aktiver Zeit zum frisch gegründeten FC RedBull Salzburg. Zickler ist quasi Red-Bull-Profi der ersten Stunde. Seine Biografie liest sich als klassische RB-Trainerlaufbahn: Jugendstationen bei Salzburg und Lieferung, Co-Trainer bei den Profis. Dann im Schlepptau von Rose nach Mönchengladbach.

Rose lockt Ex-Spieler nach Gladbach

Kaum im Borussia-Park angekommen holte der neue Chef-Coach seine Naturgewalt Stefan Lainer (28) hinterher. Der Rechtsverteidiger kam für 12,5 Millionen Euro aus Salzburg. Seitdem beackert der ÖFB-Profi seine Seite in fast jedem Spiel über 90 Minuten.

Ein Blick in Lainers Laufbahn zeigt: RB-Fußball-Akademie, FC Liefering, Profi bei RedBull Salzburg – 100 Prozent Brause-DNA. Fast Parallel verlief die Karriere von Borussias Neuzugang Valentino Lazaro (24), bis der Offensiv-Allrounder 2017 den Absprung nach Berlin nahm.

Roses Spielidee keimt bei Borussia

Die Transfers von Lainer, Lazaro und Wolf hängen stark mit der Personalie Rose zusammen. Alle drei spielten in Salzburg unter dem Fohlen-Coach. Für dessen Spielstil entschied sich Eberl explizit, als er sich 2019 schweren Herzens vom Weggefährten Dieter Hecking (56) trennte.

Dazu sind mit dem weiteren Co-Trainer René Marić (28) und Athletik-Trainer Patrick Eibenberger (33) noch zwei Protagonisten mit RB-Salzburg-Vergangenheit bei Borussia aktuell beschäftigt. In Gladbach steckt also inzwischen einiges an RB-DNA.