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„Komplett überfordert“ Somuncu legt mit Gladbach-Kritik nach und geht auf Polanski los

Gladbach-Trainer Eugen Polanski

Ist als Trainer in Gladbach nicht unumstritten: Trainer Eugen Polanski

Und wieder kracht es gewaltig: In der aktuellen Ausgabe des Podcasts „Buschis Borussia“ hat der Entertainer Serdar Somuncu (57) erneut eine gnadenlose Analyse zu seinem Lieblingsklub Borussia Mönchengladbach abgeliefert. Der Komiker übt dabei scharfe Kritik an der sportlichen Lage und den Entscheidungsträgern. Es ist nicht das erste Mal, dass er sich über Gladbach äußert: Schon im Februar hatte sich der Comedian mit einer deutlichen Meinung zu Wort gemeldet und damit für eine Diskussion unter Fans des Klubs gesorgt.

Vor allem Coach Eugen Polanski (40) gerät jetzt ins Visier. Obwohl Somuncu ihn als „netten Kerl“ beschreibt, ist er sicher, der Trainer sei mit der momentanen Situation „komplett überfordert“ und würde gerechtfertigte Einwände nicht akzeptieren.

Serdar Somuncu sicher: Urs Fischer wäre die perfekte Besetzung gewesen

Die Spielweise der Fohlen ist ihm ebenfalls ein Dorn im Auge: Er hält die Fünferkette für gescheitert, bemängelt riesige Lücken zum Kontrahenten und sieht die Mannschaft physisch im Nachteil. Außerdem moniert er die Tatsache, dass jede Woche die gleichen Akteure auflaufen. Das berichtet „BMG-News“.

Ein Austausch des Trainers kommt für Somuncu jetzt nicht mehr infrage. Der Zeitpunkt sei verpasst. Zwar wäre Urs Fischer vor ein paar Monaten die perfekte Besetzung gewesen, aber der Markt für Coaches ist mittlerweile wie leergefegt. Auch von einem Retter-Typ wie Friedhelm Funkel ist er nicht überzeugt. Für den Klub gibt es deshalb nur eine Option: die Spielzeit mit Polanski zu Ende zu bringen.

Die Schelte des 57-Jährigen zielt aber nicht nur auf den Coach. Nach dem Saisonende verlangt er eine komplette Neuausrichtung der gesamten Vereinsspitze. In den wichtigen Ämtern seien mehr Fachwissen und „jüngere Köpfe“ nötig, die mit Leidenschaft („Bock auf den Verein“) und frischem Elan ans Werk gehen. Christoph Kramer führt er als gutes Vorbild an, da dieser dem Verein in der Öffentlichkeit ein völlig neues Image verpassen könnte.

Somuncu spricht eine deutliche Warnung aus: Findet diese Erneuerung im Sommer nicht statt, wird sich auf lange Sicht nichts verbessern. Er kritisiert heftig die „Klüngelei“ und das Verteilen von Posten im Klub und hält das aktuelle Präsidium für „inkompetent besetzt“. Nur den Trainer auszutauschen, würde die grundlegenden Schwierigkeiten nicht beheben. Dennoch ist er zuversichtlich, dass die Fohlen mit „zwei blauen Augen“ in der Liga bleiben. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.