Borussia macht Kasse So viel verdient Gladbach am El-Mala-Transfer
Said El Mala: Früher Gladbach, heute Köln, morgen Brighton?
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Ein riesiges Transfergerücht macht in der Domstadt die Runde, und bei Borussia Mönchengladbach spitzt man die Ohren! Das Kölner Offensiv-Juwel Said El Mala steht angeblich vor einem Sprung in Englands Premier League.
Der Clou an der Sache: Gerade der Erzfeind vom Niederrhein würde bei diesem Transfer mitverdienen. Eine Ablöse im Bereich von 35 bis 40 Millionen Euro steht zur Debatte. Da El Mala als Jugendlicher drei Jahre lang das Trikot der Fohlen trug, hat der Klub Anrecht auf einen Solidaritätsbeitrag.
Said El Mala: Borussia Mönchengladbach schaut genau, was der 1. FC Köln macht
Das wären genau 0,75 Prozent der gesamten Summe, was für Gladbach einen Geldsegen zwischen 260.000 und 300.000 Euro bedeuten könnte.
Kurz vor dem Derby am Samstag (15.30 Uhr) könnte die Stimmung kaum aufgeheizter sein durch diese Spekulationen. El Mala, einst bei Borussia als nicht gut genug befunden, gilt heute als größter Hoffnungsträger für den 1. FC Köln im Kampf gegen den Abstieg. Angeblich existiert schon eine verbale Einigung mit Brighton & Hove Albion.
Aber auch Top-Klubs wie der FC Chelsea und Newcastle United sollen ihre Fühler ausgestreckt haben. Sein bis 2030 laufender Kontrakt besitzt keine Klausel für einen vorzeitigen Ausstieg, was dem FC eine exzellente Position bei Verhandlungen verschafft. Das berichtet „rp-online.de“.
Aber bevor es um die Millionen geht, richtet sich der Fokus auf das 100. Bundesliga-Derby. Die Ausgangslagen der beiden Teams sind komplett gegensätzlich: Der FC hat seit sechs Partien nicht mehr gewonnen und schwebt nur einen Punkt über dem Relegationsrang. Gladbach dagegen kommt mit der Motivation von zwei entscheidenden Siegen zu Hause: einem 1:0 gegen Union Berlin und einem 2:0 gegen den FC St. Pauli. Die Fohlen zielen auf den zweiten Derbysieg in dieser Spielzeit ab.
Das erste Aufeinandertreffen im November, welches die Fohlen mit 3:1 gewannen, könnte als Vorlage dienen. Seinerzeit kam Köln noch mit breiter Brust als Tabellensiebter, während Gladbach kurz zuvor den ersten Sieg der Saison verbuchen konnte. In der Zeit danach holte die Borussia 22 Punkte, der FC im Gegensatz dazu lediglich elf. Das Erfolgsgeheimnis damals war die Abwehrarbeit: El Mala wurde von Philipp Sander und Joe Scally völlig kaltgestellt und musste zur Pause enttäuscht vom Feld.
Jetzt liegen die Hoffnungen der Kölner wieder voll auf dem 19-Jährigen. Rechtzeitig zum großen Duell hat er seine Topform wiedergefunden und bewahrte seinen Coach mit dem Treffer zum 1:1 in Hamburg vermutlich vor dem Rauswurf. Obwohl er am Mittwoch wegen Krankheit das Training verpasste, wird mit seinem Einsatz im Derby gerechnet. Dass El Mala einen Transfer anstrebt, unterstreicht auch der Fakt, dass er sich vor Kurzem von seinem Agenten getrennt hat. Die geschäftlichen Angelegenheiten werden jetzt von seiner Familie über eine frisch ins Leben gerufene Verwaltungs-KG gemanagt.
Besonders Kölns Trainer Lukas Kwasniok steht unter massivem Druck; in seinem Umfeld wird das Derby als sein persönliches „Endspiel“ gehandelt. Er selbst zeigt sich aber angriffslustig und betrachtet das Spiel als „große Gelegenheit und Chance“. Sein Kontrahent Eugen Polanski kann die Situation gelassener angehen und glaubt, sein Team sei für das hochemotionale Duell bereit: „Ich hab dieses Gefühl, dass wir gerade einfach da sind – egal, was kommt“. (red)
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