Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Von Yannick Reinke, Judith Malter, Lukas Brachat

„Der Fußball ist heute sekundär“ Stimmen zum Gladbach-Benefizspiel gegen die Ukraine

Ukrainische Fans im Borussia Park, aufgenommen am 11. Mai 2022 während des Benefizspiels zwischen Borussia Mönchengladbach und der Ukraine.

Ukrainische Fans im Borussia Park, aufgenommen am 11. Mai 2022 während des Benefizspiels zwischen Borussia Mönchengladbach und der Ukraine.

Borussia Mönchengladbach hat am Mittwoch (11. Mai 2022) beim Benefizspiel gegen die ukrainische Nationalmannschaft mit 1:2 verloren. GladbachLIVE hat Stimmen und Reaktionen zum Auftritt der Borussen-Profis zusammengetragen.

„Man hat sich irgendwie mitgefreut, das war toll!“

Yann Sommer (Spieler Borussia): „Der Fußball ist heute sekundär, aber wir können mit diesem Event ein kleines Stück der Ukraine helfen, den Menschen helfen und der Mannschaft helfen, sich für die Playoffs vorzubereiten. Schön, dass einige Menschen den Weg in das Stadion gefunden haben und all das hier unterstützen. Ich wünsche der ukrainischen Mannschaft nur das Beste.“

Patrick Herrmann (Spieler Borussia): „Als Sportler will man eigentlich jedes Spiel gewinnen, aber hier war es auch mal okay zu verlieren. Die Atmosphäre, die hier geherrscht hat, das war irgendwie schön. Auch für die Nationalmannschaft glaube ich, die gesehen hat, wie viele Ukrainer hier waren. Man hat sich irgendwie mitgefreut, das war toll.“

Folgen Sie uns auf Twitter: @gladbachlive

Nico Elvedi (Spieler Borussia): „Natürlich war es ein spezielles und, vor allem für die Fans, schönes Spiel. Ich denke, dass wir heute Abend ein gutes Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine setzen konnten. Natürlich bekommt man mit, was aktuell in der Ukraine passiert. Ich bin froh, dass wir mit diesem Spiel den ukrainischen Fans etwas geben konnten. Für den Verein und uns alle war es eine absolute Herzensangelegenheit.“

Rocco Reitz (Spieler Borussia): „Es war ein Wahnsinnsgefühl, vor Zuschauern im Borussia-Park spielen zu dürfen. Vor dem Spiel hatten wir keinen Kontakt zu der ukrainischen Mannschaft, konnten aber dann vor dem Anpfiff ein paar nette Worte wechseln. Wir haben ihnen gesagt, dass sie weiter stark bleiben sollen und dass wir den Familien und Verwandten alles Gute wünschen. Für mich persönlich war das heutige Spiel sportlich auch eine gute Gelegenheit, mich zu zeigen und ich bin froh, dass ich 90 Minuten lang durchspielen durfte. Ich habe viele Meter gemacht und versucht, mich überall reinzuhauen. Es hat richtig Spaß gemacht, die Ukrainer sind ein gutes Team und haben Gas gegeben.“

Adi Hütter (Trainer Borussia): „Ich glaube, es war für die ganze Ukraine und all die Leute, die heute hier im Stadion waren, eine tolle Sache. Es war ein ordentliches Spiel, es war ein gutes Spiel und ich wünsche ihnen natürlich das allerbeste. Alle, die heute hier waren, haben ein gutes Spiel gesehen.“

Oleksandr Petrakov (Trainer Ukraine): „Ich kann eigentlich nicht viel sagen zu diesem Spiel. Es war das erste Spiel für uns nach über einem halben Jahr. Sportlich werden wir das Spiel sicherlich analysieren. Es war für mich und die gesamte Mannschaft heute sehr emotional. Wir alle standen mit Gänsehaut am Spielfeldrand und sind allen, die heute im Stadion waren, sehr dankbar für die heutige Atmosphäre. Vielen Dank für die großartige Unterstützung!“