Pleite im ersten Duell Gladbach-Talent verrät: Sein bester Freund spielt bei Bundesliga-Gegner
Auf den Schultern von Hugo Bolin lasten bei Borussia Mönchengladbach bereits große Zukunfts-Hoffnungen.
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Im Winter startete Hugo Bolin (22) zunächst auf Leihbasis sein Bundesliga-Abenteuer, schon nach den ersten Einsätzen ist sein Verbleib bei Borussia Mönchengladbach in trockenen Tüchern.
„Hier ist gefühlt alles doppelt so groß: das ganze Drumherum, die Arena – unglaublich“, schwärmte Bolin im Interview mit der „Rheinischen Post“. Auch über die sportliche Komponente seines Transfers aus der schwedischen Liga sprach der junge Offensivspieler.
Bolin kämpft noch mit der Sprache
Trotz des chaotischen Auftakts hat sich Bolin in Deutschland gut eingelebt. Er sagt: „Ich wurde hier super aufgenommen.“ Die deutsche Sprache bereitet ihm noch etwas Mühe, wie er lachend gestand: „Ihr sprecht hier echt sehr schnell, wenn ihr miteinander redet.“
Im Team fand er dennoch schnell Anschluss, vor allem zu Wael Mohya, der erst im Laufe der Saison mehr Spielzeit bei den Profis erhalten hat. Bolin sagt über ihn: „Er ist ein guter Typ und er ist ebenfalls noch relativ neu im Team. Es ist schön, jemanden wie ihn zu haben.“
Aber nicht nur mit den Teamkollegen kommt Bolin gut zurecht, eine enge Beziehung verbindet ihn mit Hugo Larsson von Eintracht Frankfurt. Der Gladbach-Profi verrät: „Wir sind seit vielen Jahren beste Freunde.“ Beide durchliefen in der Heimat bei Malmö FF diverse Junioren-Jahrgänge auf dem Weg ins Profi-Geschäft.
Die erste Begegnung in der Bundesliga war für ihn ein Gänsehaut-Moment. Er schwärmt: „Das war fast wie ein Traum. Wir haben früher nur miteinander gespielt – und jetzt gegeneinander.“ Mit einem Grinsen kündigte Bolin aufgrund der Pleite im Kumpel-Duell an: „Ich werde mich für die Niederlage noch revanchieren.“
Hugo Bolin und Hugo Larsson feierten schon in jungen Jahren große Erfolge in Schweden mit Malmö FF.
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Dabei hätte Bolins Laufbahn eine völlig andere Richtung nehmen können. In seiner Jugend war er ein begabter Tischtennisspieler und stand mit rund zehn Jahren vor der Wahl zwischen den beiden Disziplinen.
Seine Entscheidung fiel auf den Fußball, woraufhin er die Nachwuchsakademie von Malmö durchlief, die neben jener des Hauptstadtklubs Hammarby IF als Schwedens beste gilt.
Mit Blick auf die kommende Partie in Leipzig zeigt er sich kämpferisch: „Leipzig hat ein gutes Team, aber wir wollen dort punkten. Ich sehe für uns dort eine Chance, dass wir sie überraschen können.“ (red)
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