Gladbach-Trainer unter Druck Endspiel für Polanski gegen Freiburg?
Eugen Polanski steckt mit Gladbach in der Krise.
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Am Niederrhein macht sich die Abstiegsangst breit! Borussia Mönchengladbach hat zwar noch fünf Mannschaften hinter sich, aber die Schreckensvision wird immer realer.
Die heftige 0:3-Niederlage in Frankfurt hat die Situation zugespitzt. Dass die Fohlenelf nicht noch weiter abrutscht, liegt allein an den Patzern der Mitstreiter wie Bremen, St. Pauli und Heidenheim. Nach der Pleite stellte Coach Eugen Polanski (39) die Qualität des Kaders infrage – rückt nun aber selbst laut voll in den Fokus!
Eine Serie von sechs Partien nacheinander ohne Sieg ist ein deutliches Warnsignal. Es verdeutlicht, dass Polanski aktuell keineswegs das Optimum aus der Mannschaft herausholt.
Wird das Spiel gegen den SC Freiburg womöglich sogar schon zum Endspiel für Polanski? Offenbar nicht. Die Vereinsführung soll ihm trotz der sportlichen Misere weiterhin den Rücken stärken, berichtet „bild.de“.
Dennoch: Das Spiel in Frankfurt steht exemplarisch dafür, dass auch Polanski derzeit bei Weitem nicht alles richtig macht: Aus einer Bilanz von 20:12 Schussversuchen resultierten am Schluss nur zwei kümmerliche Gelegenheiten. Das führt zwangsläufig zu kritischen Überlegungen: Bietet der Trainer die richtigen Angreifer auf? Und ist die Taktik passend, um einen Vollstrecker wie Haris Tabakovic (31) zur Geltung zu bringen?
Im Sturmzentrum wirkt Tabakovic häufig auf sich allein gestellt. Auf der Außenbahn hat er mit Franck Honorat (29) lediglich einen Mitspieler, der ihm Vorlagen liefern kann – eine Taktik, die inzwischen jeder Kontrahent kennt.
Polanski gestand selbst: „Haris ist jetzt nicht der Stürmer-Typ, der den Bällen krass entgegenkommt.“ Sein Offensiv-System großartig umgestellt hat er bislang aber nicht. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.