Nach Vogel-Affäre um FlickGladbach-Manager hätte rückwirkend gern gelassener reagiert

Manager Max Eberl BMG Borussia Mönchengladbach - Manchester City Budapest, 24.02.2021, Fussball Champions League, Saison 2020/21 Foto: Moritz Müller *** Manager Max Eberl BMG Borussia Mönchengladbach Manchester City Budapest, 24 02 2021, Football Champions League, 2020 season 21 Photo Moritz Müller.

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Gladbach-Manager Max Eberl, hier beim Champions-League-Achtelfinale zwischen Borussia Mönchengladbach und Manchester City am 24.Februar 2021 in Budapest, zoffte sich beim Auswärtsspiel in München mit Bayern-Trainer Hansi Flick.

Mönchengladbach - Bei Borussias verherrender 0:6-Pleite in München kochten die Gemüter ordentlich hoch. Vor allem krachte es an der Seitenlinie gewaltig zwischen Bayern-Trainer Hansi Flick (56) und Gladbach-Manager Max Eberl (47). Der Grund: Nach einem Platzverweis von Bayern-Spieler Tanguy Nianzou (18) soll Flick Eberl den Vogel gezeigt haben, Eberl reagierte darauf gereizt. Jetzt hat der Sportdirektor der Fohlen im Interview (11. Mai 2021) Stellung dazu genommen – und sich entschuldigt.

  1. Gladbach-Manager Max Eberl zoffte sich beim 0:6 in München an der Seitenlinie mit Bayern-Trainer Hansi Flick
  2. Der FCB-Coach wurde verdächtigt Eberl den Vogel gezeigt zu haben
  3. Im Interview hat sich Eberl nun zu der Szene geäußert

Das 0:6 in München war für die Fohlen kein schönes Erlebnis. Bereits zur Halbzeit lagen sie 0:4 zurück, hatten über die gesamte Spieldauer keine Chance gegen den deutschen Rekordmeister. Und: Auch neben dem Platz kochten die Gemüter der Beteiligten ordentlich hoch. 

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So kam es zwischen Borussias Sportdirektor Max Eberl und Bayerns Coach Hansi Flick zum Disput. Grund dafür war das harte Foul von Bayern-Talent Tanguy Nianzou an Gladbachs Breel Embolo, wofür er die Rote Karte bekam. Flick war mit dieser Entscheidung gar nicht einverstanden, rief: „Mein Gott!“ und brachte damit seinen Unmut zum Ausdruck.

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Das wiederum rief Eberl auf den Plan, der in Richtung Bayern-Bank sagte: „Ihr seid deutscher Meister und führt 5:0. Bleibt doch mal ruhig.“ Kurz darauf war über die TV-Mikrofone dann noch vom Gladbach-Manager zu hören: „Zeig mir keinen Vogel, Hansi! Das mag ich nicht.“ Flick reagierte mit Unschuldsbekundungen auf Eberls Vorwurf: „Das habe ich nicht gemacht.“

Im Interview mit „Sportbuzzer“ gibt Eberl nun zu: Rückblickend hätte er sich lieber zurückgehalten. Der VfL-Manager betont: „Bei einem Bundesligaspiel kochen die Emotionen schon mal hoch, selbst wenn es 5:0 oder 0:5 steht.“ Dann fügt er an: „Selbstkritisch muss ich zugeben, dass ich mich da besser zurückgehalten hätte.“

Wie dem auch sei: Sowohl für Eberl als auch für Flick bleibt die „Vogel-Nummer“ ohnehin folgenlos. Nach unseren Informationen wird es kein Ermittlungsverfahren wegen Vogelzeigens seitens des DFB geben. Und sind wir mal ehrlich: Emotionen gehören zum Fußball eben dazu, auch an der Seitenlinie.

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