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Von Antonia Raabe

Gladbachs Wolf im Saisonendspurt „Ein internationaler Startplatz, das ist auch die Conference League!“

Gladbach Hannes Wolf (l.) klatscht sich nach dem Bundesligaspiel am 6. März mit Trainer Marco Rose (r.) ab.

Gladbach Hannes Wolf (l.) klatscht sich nach dem Bundesligaspiel am 6. März mit Trainer Marco Rose (r.) ab.

Mönchengladbach - Hannes Wolf (22) hatte keinen leichten Start in Gladbach. Einige Kritik musste die Leihgabe vom RB Leipzig, deren Kaufoption bereits im Februar gezogen wurde, anfänglich aushalten. Doch nun scheint der gebürtige Österreicher besser angekommen zu sein. Darüber, über den anstehenden Trainerwechsel und den Schlussspurt der aktuellen Saison hat Wolf im Interview mit der „Bild“-Zeitung gesprochen.

  • Gladbachs Hannes Wolf ist trotz anfänglicher Schwierigkeiten glücklich über den Wechsel nach Gladbach
  • Er nimmt Marco Rose den Wechsel nach Dortmund nicht übel
  • Wolf freue sich auf Hütter, die neue Saison und die Fanrückkehr

Gladbach: Wolf mit schwerem Beginn bei Borussia

Hannes Wolf musste anfänglich einige kritische Stimmen rund um seine Person aushalten. Besonders als die Kaufoption in Höhe von zehn Millionen Euro gezogen wurde, war in den sozialen Medien viel Kritik im Umlauf.

Die habe ihn allerdings nicht sonderlich tangiert, erzählt der 22-Jährige: „Damit beschäftige ich mich gar nicht. Wahrscheinlich liegt es aber daran, dass ich nach meiner langen Verletzungspause in Leipzig meine Zeit gebraucht habe, um wieder zu einer guten Form zu finden, das ist mir in den letzten Wochen immer besser gelungen.”

Wolf resümiert: „Ich bin in Gladbach angekommen. Die Entscheidung nach Gladbach zu wechseln war 100prozentig richtig. Die Eingewöhnung hat zwar etwas länger gedauert, aber ich bin fast in jedem Spiel zum Einsatz gekommen. Ich muss natürlich trotzdem noch einiges besser machen.”

Seine Leistungskurve scheint nun nach oben zu zeigen. Wettbewerbsübergreifend hat der Mittelfeldspieler 40 Einsätze auf dem Konto, stand davon 15 Mal in der Startelf. „Natürlich möchte man als Spieler öfter von Beginn an ran“, sagt Wolf.

Gegen Frankfurt drittes Tor für Gladbach

Trotzdem – der 22-Jährige weiß jede seiner Chancen zu schätzen: „Beim 4:0 gegen Frankfurt bin ich in der 90. Minute eingewechselt worden und habe in der sechsminütigen Nachspielzeit noch mein drittes Saisontor geschossen. Man muss immer versuchen, das Beste daraus zu machen.“

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Angesprochen auf den Wechsel von Gladbach-Trainer Marco Rose (44) zur schwarz gelben Borussia zur neuen Saison, zeigt Wolf Verständnis: „Ich habe immer gerne mit ihm zusammengearbeitet. Ich nehme ihm den Wechsel nicht übel, sondern respektiere seine Entscheidung.“

Der gebürtige Österreicher freue sich nun auf seinen Landsmann Adi Hütter (51), der am 1. Juli das Zepter als Cheftrainer am Niederrhein übernehmen wird. „Hütter ist für Gladbach eine sehr gute Entscheidung. Und ich freue mich jetzt schon sehr auf die Arbeit und die neue Saison mit ihm“, so Wolf.

Der Spieler kennt den Trainer bereits aus der Vergangenheit: „Als er sehr erfolgreich in Salzburg Trainer war, habe ich in der U16 bei RB gespielt und damals schon gesehen, dass er sehr gute Arbeit macht“, sagt der Gladbacher Linksfuß.

Wolf: „Fans haben in machen Spielen auch unglaublich gefehlt!“

Ganz besonders freue sich Wolf auf den Tag, an dem wieder Fans im Stadion zugelassen werden. „Ich hoffe, dass die Stadien schon bald wieder voll sein werden. Wir haben zwar auch in vielen Spielen gezeigt, dass man ohne Fans ans Limit gehen kann. Aber in manchen Spielen haben Sie auch unglaublich gefehlt“, erzählt er.  

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Zum Saisonendspurt der laufenden Spielzeit sagt Wolf: „Unser Ziel vor der Saison war ein internationaler Startplatz, das beinhaltet auch die Conference League.“

Nach der 0:6-Klatsche beim FC Bayern am vergangenen Samstag (8. Mai 2021) hat Gladbach nun noch zwei Spiele zu bestreiten. Am Samstag geht's im letzten Heimspiel der Saison gegen den VfB Stuttgart (15. Mai/15.30 Uhr), am letzten Spieltag reisen die Fohlen an die Weser zum SV Werder Bremen (22. Mai/15.30 Uhr).

Gladbach steht mit 46 Zählern auf Platz sieben, punktgleich mit Union auf dem achten Tabellenplatz. Leverkusen hat fünf Punkte mehr und steht auf dem sechsten Platz.