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Von Judith Malter

Der 1-Milliarde-Euro-Gegner Gladbach gegen Peps Superstars völlig chancenlos?

Manchester Citys Trainer Pep Guardiola beim Premier-League-Spiel gegen den FC Everton am 17. Februar 2021.

Gladbach muss sich am Mittwoch in Budapest mit Pep Guardiolas Star-Ensemble Manchester City messen.

Mönchengladbach - Gladbach steht am Mittwoch (23. Februar 2021, 21 Uhr) eine sehr schwierige Aufgabe bevor. Im Champions-League-Achtelfinale bestreiten die Fohlen das Hinspiel gegen Manchester City.

  • Borussia Mönchengladbach spielt am Mittwoch im Hinspiel des Achtelfinals in der Königsklasse gegen Manchester City
  • Der Kader der Engländer ist über eine Milliarde Euro wert
  • City-Coach Guardiola hat trotzdem großen Respekt vor den Gladbachern

Gladbach gegen ManCity: David trifft auf Goliath

Die Partie ist ein bisschen wie das Duell zwischen David und Goliath. Denn die Fakten sprechen nicht unbedingt für die Fohlen. Sie spielen ihr Heimspiel nämlich wegen der verschärften Einreisebestimmungen auf fremdem Terrain in Ungarns Hauptstadt Budapest. Außerdem treffen sie mit den Citizens auch auf einen schier übermächtigen Gegner.

Seit sage und schreibe 18 Partien hat der derzeitige Tabellenführer der englischen Premier League nicht mehr verloren. Mit zehn Punkten Vorsprung dominieren die ‚Skyblues‘ zudem die heimische Liga vor Stadt-Konkurrent Manchester United. 

Sehen Sie hier die Pressekonferenz von Borussia Mönchengladbach mit Trainer Marco Rose und Spieler Oscar Wendt vor dem Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City:

Hinzu kommt: Das Ensemble von Trainer Pep Guardiola (50) ist mit einigen Top-Spielern bestückt – und der Kader daher rund 1,06 Milliarden Euro wert. Zum Vergleich: Borussias Kader, der in den vergangenen Jahren auch mehr und mehr an Qualität dazugewonnen hat, steht laut dem Fußballportal „transfermarkt.de“ bei 346,45 Millionen Euro. Eine Differenz von satten 654 Milllionen! Selbst Deutschlands Rekordmeister Bayern München kann da nicht mithalten. Er hat „nur“ einen Kaderwert von 829 Millionen Euro.

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Citys wertvollster Spieler ist derzeit der Belgier Kevin De Bruyne (29), dessen Marktwert auf rund 120 Millionen beziffert wird. Damit ist er mehr wert als der gesamte Kader des FC Schalke 04 in dieser Spielzeit – der soll laut dem Portal nämlich gerade mal bei 117,6 Millionen liegen. Wahnsinn!

Zahlen die die enorme Qualität von ManCity und die Wucht, die am Mittwoch auf Borussia zukommen wird, nochmals unterstreichen. Dass Borussia als absoluter „Underdog“ in die Königsklassen-Partie gegen die Engländer geht, weiß auch Coach Marco Rose (44). Dennoch geht der 44-Jährige das Match positiv an.

Rose: „Können gegen ManCity nur gewinnen“

Rose: „Wenn wir Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City als Borussia Mönchengladbach spielen, dann kann man erster Linie wohl nur gewinnen. Ich glaube, dass ist grundsätzlich ein großes Ding für den Verein, dass wir dabei sind.“

Der VfL-Trainer betont aber auch: „Wir haben von Anfang an nie einen Hehl daraus gemacht, dass wir uns in diesem Wettbewerb beweisen und zeigen wollen. Das haben wir bislang sehr gut hingekriegt – und jetzt haben wir das Achtelfinale vor der Brust. Ich sage es selten, weil das implizieren könnte, dass man sich nicht die größten Chancen ausrechnet, aber die Jungs sollen das genießen. Das gehört dazu. Das haben sie sich verdient. Die Hymne zu hören, im Achtelfinale, unter den 16 besten Teams Europas zu stehen. Und natürlich sollen sie auch maximal bereit sein, um zu zeigen, was wir können. Wir müssen vor allem mutig sein. Denn wenn Manchester City eines nicht mag, dann, wenn sie den Ball nicht haben.“

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Aus diesem Grund wolle sein Team nicht nur verteidigen, sondern auch selbst Fußball spielen. „Wir haben eine Mannschaft, die das grundsätzlich kann, wenn sie alles an Mut und Power raushaut“, so Rose.

City-Coach Guardiola lobt Rose und sein Team

Ähnlich sieht das übrigens auch Roses Kollege, der ManCity-Trainer Guardiola. Der Spanier lobte Rose in den höchsten Tönen: „Er ist ein ausgezeichneter Trainer. Er macht tolle Arbeit in Gladbach.“

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Auch über die Stärke der Gladbacher ist sich der ehemalige Bayern-Trainer trotz eigener Favoritenrolle durchaus bewusst: „Die Mannschaft hat viel Qualität und ich habe generell großen Respekt vor den deutschen Mannschaften in diesem Wettbewerb“, so ‚Pep‘. „Ich erinnere nur an ihre Spiele gegen Schachtar Donezk. Die Mannschaft von Marco Rose ist richtig gut. Sie sind sehr schnell im Umschaltspiel. Da müssen wir aufpassen. Zudem haben sie einen sehr variablen Spielaufbau. Ich erwarten eine richtig guten Gegner. Jeder Gegner verdient Respekt.“

Borussia in der Königsklasse immer für Überraschungen gut

Mit dem nötigen Respekt wird wohl auch Borussia die Partie angehen. Und wer weiß: Vielleicht gelingt den Fohlen ja bei ihrem Heimspiel in der Fremde erneut eine Überraschung. Dass sie dazu in der Lage sind, haben sie ja bereits in der Gruppenphase des Wettbewerbs unter Beweis gestellt.