Erinnerungen an 2021Borussia in Bremen unter Druck – das Worst-Case-Szenario droht weiterhin

Florian Kohfeldt gestikuliert am Spielfeldrand.

Copyright: IMAGO /nordphoto GmbH / Straubmeier

Florian Kohfeldt trainierte Werder Bremen knapp vier Jahre lang, nach einer Pleite in Augsburg am 15. Mai 2021 war für den Coach dann Schluss.

Aktualisiert

Borussia Mönchengladbach muss immer noch mit dem Worst-Case-Szenario rechnen. Im Bundesliga-Endspurt geht es für Gladbach nun zu Werder Bremen – ein Vergleich ist besonders besorgniserregend.

Das gefährliche Spiel mit den vergebenen Matchbällen!

Borussia Mönchengladbach bestreitet am Samstagnachmittag (4. Mai 2024, 15.30 Uhr) das vorletzte Auswärtsspiel der laufenden Saison in Bremen. Werder kann nach zwei wichtigen Siegen zuletzt in der unteren Tabellenhälfte durchatmen, die Gelegenheiten, frühzeitig für Klarheit zu sorgen, hatte Gladbach auch.

Gladbach-Sorgenkinder mit nur zwei Siegen in 14 Partien

Während die Werderaner in den vergangenen beiden Wochen sechs Punkte einfuhren, gab es für die Fohlen eine Pleite gegen Hoffenheim (3:4) und ein müdes 0:0 gegen Union Berlin.

Durch die Siege der Konkurrenz aus Bochum und Wolfsburg hat sich die Situation drei Spieltage vor Saisonende noch einmal zugespitzt – obwohl sich Borussia über Monate überhaupt nicht in Abstiegsgefahr wähnte.

Da kommen schnell Erinnerungen an das bisher letzte Mal, dass Gladbach im Saison-Endspurt im Weserstadion spielte, hoch. 2021 kam es zum Duell der beiden Teams am 34. Spieltag.

Werder wechselte vor dem Spiel, für Borussia war es die letzte Partie unter Marco Rose (47), noch kurzerhand den Trainer. Florian Kohfeldt (41) wurde gefeuert, Thomas Schaaf (63) sollte zum Retter avancieren – ohne Erfolg.

Borussia setzte sich zum Schluss eines aus Gladbach-Sicht ebenfalls alles andere als erfolgreichen Endspurts mit 4:2 in Bremen durch. Bremen führte der freie Fall noch in die 2. Bundesliga.

Die Bremer standen in der kompletten Saison nur einmal auf einem direkten Abstiegsplatz – eben nach dem 34. Spieltag. Für Borussia geht es besonders beim Spiel in Bremen darum, dieses Worst-Case-Szenario, das auch bei den Fohlen nicht ausgeschlossen werden kann, abzuwenden.

Ein Sieg im Weserstadion würde vermutlich genügen, um die nötigen Punkte zu sammeln, dass nicht noch Mainz, Union Berlin oder der VfL Bochum das Team von Gerardo Seoane (45) allesamt in den verbleibenden 270 Bundesliga-Minuten in der laufenden Saison überholen.

Den Bremern gelang bei ihrem Mega-Absturz nur ein Sieg in den letzten 14 Bundesliga-Partien der Saison, bei Borussia sind es aktuell zwei Erfolge in den vergangenen 14 Partien. Die Parallelen sind durchaus besorgniserregend – für die Fohlen geht es nun darum, dass es so weit nicht kommt.

Rouven Schröder hebt seinen Daumen bei der Saisoneröffnung.

„Wir halten lieber den Mund“ Deutliche Schröder-Ansage – Profi mit Panne bei Saisoneröffnung